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Fortgeschrittene magnetische Antriebssysteme - Band 5 - Kapitel I - Konzept der dipolaren Gravitation, Teil 2: Verstehende virtuelle Welt

I3. Das Universum als Ganzes besitzt einen eigenen Intellekt

Das Konzept der Dipolaren Gravitation ist die erste kohäsive wissenschaftliche Theorie auf der Erde, die aufzeigt, dass die Gegen-Materie unabhängig von den zahlreichen physikalischen Eigenschaften auch durch eine Reihe von intellektuellen Attributen gekennzeichnet ist. Die Manifestationen jener intellektueller Attribute umfassen u.a.: (1) die Fähigkeit der Gegen-Materie zur Sammlung von Informationen, (2) die Fähigkeit der Gegen-Materie zur Erinnerung an die Informationen, (3) die Fähigkeit der Gegen-Materie im natürlichen Zustand zum Denken und (4) die Fähigkeit der Gegen-Materie zur Kommunikation mit Hilfe der Sprache ULT, beschrieben im Unterkapitel I5.4. Das Konzept der Dipolaren Gravitation zeigt ebenso unterschiedlichste empirische Beweise auf, die faktisch die Existenz jener intellektueller Attribute in der Gegen-Materie feststellen.
Am breitesten von diesen empirischen Beweisen sind die verschiedensten Formen von ESP bekannt, die in den Unterkapiteln I8.1 und I8.2 behandelt werden. Sie beweisen, dass die Gegen-Materie fähig zur Ausführung von logischen Denkprozessen ist, dass sie eine Information speichert und dass sie imstande ist diese Information jenen zu vermitteln, die um sie bitten. Das Universum, dass mit dieser denkenden Substanz ausgefüllt ist, ist also eine Art riesiger natürlicher Computer, der in dieser Monographie „universeller Computer“ genannt wird (siehe seine Beschreibung im Unterkapitel I3.2).
Die Substanz, die die ganze Gegen-Welt ausfüllt und in ihrem natürlichen Zustand Informationen sammelt, speichert, denkt und kommuniziert, ist für uns eine Neuigkeit. Sie bringt zahlreiche Folgen mit sich, die auf fast jeden Aspekt unseres Lebens Einfluss haben. Einige dieser Folgen, die die empfindlichsten Bereiche unserer intellektuellen Tätigkeit berühren, nämlich das Gebiet unseres religiösen Glaubens, werden in diesem Unterkapitel durchdiskutiert.

I3.1. Universeller Intellekt (Gott)

Bis zu diesem Moment haben wir es auf der Grundlage des existierenden Beweismaterials geschafft, logisch zu schlussfolgern, und dann empirisch festzustellen, dass die Gegen-Welt wie ein riesiger, sich selbst programmierender, natürlicher Computer (auch beschrieben im Unterkapitel I3.2.) tätig ist. Dieser Computer empfängt die Informationen, speichert sie, wandelt sie um, analysiert sie und gibt sie ab, antwortet auf Fragen, bearbeitet und ändert Programme, die den Verlauf der in der Materie vorkommenden Ereignisse leiten u.ä. – nach weiteren Details siehe Unterkapitel I2 und I5.2. Alle diese Aktionen und Attribute sind die hauptsächlichen Bestandteile jedes Intellektes. Daher muss auch die Gegen-Welt, die die Manifestationen dieser Attribute aufzeigt, als Ganzes seinen eigenen Intellekt besitzen, der sehr ähnlich dem menschlichen Intellekt ist, d.h. der sich durch die Fähigkeit zur Kommunikation, Speicherung, zum Denken, Planen, zur Realisierung seiner Vorhaben charakterisiert und, was das Wichtigste ist, der ein Selbstbewusstsein besitzt. In der vorliegenden Monographie wird jener übergeordnete, allgegenwärtige Intellekt, der die ganze Gegen-Welt umfasst, „universeller Intellekt“ genannt. Der universelle Intellekt, beschrieben in diesem Unterkapitel, ist das wissenschaftliche und weltliche Pendant für den religiösen Begriff Gott.

I3.2. Attribute des universellen Intellekts

Die Erwägungen aus den vorherigen Unterkapiteln zeigten einige Attribute jenes universellen Intellekts auf. Fassen wir jetzt die wichtigsten von ihnen zusammen und richten dabei unsere Aufmerksamkeit darauf, dass nur die Attribute aufgezählt werden, die sich unmittelbar aus dem Konzept der dipolaren Gravitation ergeben.
(#1) Intelligenz.
Er ist der Träger der unermesslichen Intelligenz, unvergleichbar mächtiger und vollkommener als die menschliche Intelligenz. Diese Intelligenz muss sich in allem, was sie tut, manifestieren, so also im intelligenten Projektieren des Aufbaus und im klugen Führen der Tätigkeit des Universums, in der Existenz der moralischen Pole, des Moralfeldes, der Moralgesetze, der moralischen Energie u.ä.
(#2) Gedächtnis.
Er ist imstande, Informationen und Wissen zu sammeln und aufzubewahren und zeigt dabei ein überzeitliches Gedächtnis. Dieses Gedächtnis manifestiert sich durch den Besitz und Zugang zu allem, was in unserem Universum seinen Platz hat.
(#3) Allwissen.
Er ist die Quelle und der Wächter allen Wissens, jedoch macht er jenen dieses Wissen zugänglich, die sich um es an ihn wenden. Jenes Allwissen manifestiert sich unter anderem in der Fähigkeit zur Lösung eines jeden Problems und auch in der Möglichkeit der Wissenslieferung zu jedem möglichen Thema.
(#4) Selbstbewusstsein.
Ähnlich wie der menschliche Intellekt ist er sich seiner Existenz, seiner Eigenart, Rolle, Charakter und Kräfte völlig bewusst. Er besitzt auch seine eigenen Ziele, Methoden und Grundlagen des Vorgehens. Sein Selbstbewusstsein charakterisiert sich also durch ähnliche Eigenschaften wie das menschliche Selbstbewusstsein.
(#5) Herrschen über das Universum und über die Zeit.
Er gestaltet das Universum im Einklang mit eigenen Wünschen und Planen und dann beaufsichtigt er, dass sich die Geschicke des Universums entsprechend seinen Wünschen entwickeln.
(#6) Allgegenwärtigkeit.
Träger des universellen Intellektes ist die allgegenwärtige Substanz, hier Gegen-Materie genannt, die unabhängig von intellektuellen Funktionen auch zahlreiche physikalische Funktionen erfüllt (z.B. bildet sie Duplikate jedes im Universum existierenden materiellen Objektes, bildet die uns unter dem Namen magnetisches Feld bekannten Kreisprozesse (siehe Unterkapitel H5.2), ermöglicht die Ausführung von telekinetischen Bewegungen, fällt in Telepathie genannte Vibrationen – beschrieben im Unterkapitel H7.1, u.ä.). aus diesem Grunde auch erfordert jede Erscheinung, die in welcher Welt auch immer entsteht, praktisch einen tätigen Anteil jenes universellen Intellekts (z.B. sogar das gewöhnliche Essen von Brot kann tatsächlich als Konsumption des „Körpers“ dieses Intellektes interpretiert werden).
(#7) Unsichtbarkeit.
Dieser Intellekt ist für unsere Sinne unsichtbar und nicht aufdeckbar, weil er eine separate Welt einnimmt, die unüberschreitbar von uns getrennt ist. Er kann durch die menschlichen Intellekte erkannt und untersucht werden.
(#8) Unermesslichkeit.
Seine Ausmaße und Gestalt entsprechen den Ausmaßen und der Gestalt des ganzen Universums – siehe Zeichnung I3. Im augenblicklichen Stadium der Entwicklung bleiben seine Ausmaße und Gestalt für den Menschen unerreichbar.
(#9) Unsterblichkeit.
Er bildet gesonderte gegen-materielle Duplikate (d.h. in der Religion Geist) und gesonderte Register, oder „virtuelle Körper“ (d.h. in der Religion Seelen) für jedes physische Objekt, das je im ganzen Universum existierte, existiert oder erst existieren wird. (In der vorliegenden Monographie wurde der generelle Name „Register“ in Bezug auf alle möglichen Objekte genutzt, dabei auch für „leblose“ Objekte, solche wie die Sonne oder ein Stein, doch der spezielle Name „virtueller Körper“ ist in Bezug auf vernunftbegabte Wesen bezogen: „virtueller Körper“ sind also „Register“ der vernunftbegabten Lebewesen.) Objekte, die erst in weiterer Zukunft in Erscheinung treten, scheinen diese Register bereits jetzt schon zu haben. Das zugängliche Beweismaterial dokumentiert auch, dass jene Register immer aufbewahrt werden (und auch ausgelesen werden können) – sogar nach physischer Zerstörung (Tod) des Objektes, das sie beschrieben.
(#10) Teilnahme.
Er ist dem menschlichen Intellekt übergeordnet und lenkt scheinbar deren Los, jedoch ist er gleichzeitig auch Hauptbestandteil eines jeden von ihnen. (d.h. dieser Intellekt ist im Gegen-Körper jedes Menschen repräsentiert durch das unmittelbar mit jenem Intellekt verbundene Gegen-Organ „Gewissen“ – siehe Beschreibungen in den Unterkapiteln I5.3, I4.1.2 und JA10). Seine Teilnahme an allem manifestiert sich u.a. beim Soufflieren, was moralisch und angemessen in der entsprechenden Situation sei, bei der Sendung von Warnungen und Zeichen, u.ä. Das ermöglicht den Vergleich jeder Person mit einem kleinen Wassertropfen im Fluss, d.h. er ist separat, aber gleichzeitig ist er Teil dieses Flusses.
(#11) Kenntnis unserer Gedanken.
Er unterhält eine unaufhörliche Verbindung mit den Hirnen aller Lebewesen. Er kommuniziert unmittelbar mit dem Geist dieser Lebewesen mit Hilfe ihres Gegen-Organs „Gewissen“ – siehe Beschreibungen im Unterkapitel I4.1.2. Pausenlos liest er die Gedanken der Lebewesen mit Hilfe der Fähigkeit ihrer Hirne als Empfänger-Sender-Gerät ab (Lese-Schreib-Gerät). Daher, was immer jemand denkt, übermittelt das Hirn dieser Person unmittelbar den Inhalt an den universellen Intellekt, der seinerseits die entsprechenden Antworten vorbereitet. Die Antworten können unterschiedliche Formen annehmen, z.B. werden sie unmittelbar als gefühlsmäßige Suggestionen des Gegen-Organs Gewissen übermittelt, dagegen werden sie mittelbar als Erinnerungen des Gedächtnisses übermittelt, als ESP-Antworten, intuitive Suggestionen, Folgen der Moralgesetze, sog. „Zufälle“ oder „zufällige Handlung der Umgebung“ (die in Einklang mit dem Totalizmus einfach offenkundige Interventionen oder Ermahnungen des universellen Intellekts sind), Signale und Zeichen von durch uns anerkannten Vorurteilen u.ä. Alle haben sie jedoch das Wohl der entsprechenden Person zum Ziel.
(#12) Konsistenz.
In seiner Behandlung aller ihm untergeordneten Intellekte richtet er sich nach einer gleichartigen Sammlung hochkonsistenter Verhaltensgrundlagen, die Moralgesetze genannt wurden. Die Konsistenz dieser Grundsätze ist im Unterkapitel I4.5 besprochen.
Sicher hat den Leser die enge Ähnlichkeit der Eigenschaften jenes universellen Intellektes zur Gott-Idee, die den Kern jeder Religion bilden, bereits berührt. Die Ähnlichkeit geht übrigens noch bedeutend weiter – wie das in den weiteren Teilen des vorliegenden Unterkapitels erklärt wird.
Aus diesem Grund ist das Konzept der dipolaren Gravitation das erste konkrete wissenschaftliche Konzept, das die moderne Wissenschaft mit dem Glauben an Gott verbindet. Übereinstimmend mit seinen Feststellungen wird der Glaube an Gott also ein Teil der Physik (genauer Gegenstand einer neuen wissenschaftlichen Disziplin, „Physik der Gegen-Welt“ genannt, die sich u.a. mit den Untersuchungen der intellektuellen Attribute der Gegen-Welt beschäftigt – siehe Unterkapitel H10 und H1.3). Das wiederum bedeutet, dass die Erkenntnis über die Wahrheit über den universellen Intellekt (Gott) gegenwärtig derselben wissenschaftlichen Methodologie unterliegen kann (und es auch muss), wie die Erkenntnisse der physischen Gesetze. Darüber hinaus bedeutet das auch, dass der gegenwärtige Glaube an Gott stufenweise durch eine tiefgründiges Wissen über Gott ersetzt werden kann. Es ist wert sich daran zu erinnern, dass die „Menschen zu glauben aufhören können, doch können sie nicht aufhören zu wissen.“
Die hier angeführte Aufstellung der Eigenschaften des universellen Intellekts zeigt auch den in seinen Konsequenzen folgenschweren Fakt, dass unser ganzes Universum ein übergeordnetes Wesen ist. Dieses Wesen setzt sich zusammen aus drei verschiedenen Komponenten, die wir genau durch wissenschaftliche Untersuchungen kennen lernen können. (Jene drei Komponenten dieses übergeordneten Wesens entsprechen der christlichen Idee von Gott, Gottessohn und Heiligem Geist). Da es für den Totalizmus sehr wichtig ist, dass wir sowohl jene drei Bestandteile des Universums als auch die Wechselbeziehung unter ihnen verstehen, besprechen wir jetzt jede von ihnen gesondert. Da sind:
1. Physische Welt.
Sie ist geformt durch „unseren“ Teil des Universums, der für die menschlichen Sinne wahrnehmbar bleibt und der mit „dummer“ Materie ausgefüllt ist. Diese Materie und unsere durch sie erfüllte Welt bilden zusammen also so etwas wie einen „universellen Körper“ (bzw. „UB“ vom englischen Begriff „universaly body“). Dieser universelle Körper (UB) führt alles aus, was ihm der „universelle Intellekt“ (UI) aufträgt und was an ihm durch die Gegen-Welt (UC) vollzogen wird. Die christliche Religion symbolisiert jenen „universellen Körper“ (UB) mit Hilfe des Konzeptes „Gottes Sohn“, dessen Blut und Körper symbolisch während der Heiligen Kommunion verzehrt wird.
2. Gegen-Welt.
Sie stellt die aus unserer Welt heraus unsichtbare Hälfte des Universums dar, in die der zweite Pol des gravitätischen Dipols dringt. Diese separate Gegen-Welt ist mit einer Substanz gefüllt, die in ihrem natürlichen Zustand eine Intelligenz aufweist und die wir „Gegen-Materie“ nennen. Die Gegen-Materie ist eine höchst ungewöhnliche Substanz. Sie kennzeichnet sich durch den Besitz beider Typen von Attributen und Erscheinungen, das heißt, sowohl:
(a) durch physikalische Attribute und Erscheinungen, ähnlich den durch die Materie unserer physischen Welt aufgezeigten (solcher wie: Fähigkeit zur Bildung von telepathischen Wellen, zur Zulassung von Durchflüssen – magnetische Felder genannt, zur telekinetischen Verlagerung u.ä.) und durch den Besitz von
(b) intellektuellen Attributen und Erscheinungen (z.B. der Fähigkeit zur Erinnerung, zum Denken, zur Ausführung logischer Operationen u.ä.). Auf Grund der Anwesenheit jener natürlichen intellektuellen Attribute bilden Gegen-Welt und Gegen-Materie gemeinsam eine Art „universellen Computer“ (bzw. „UC“ vom englischen Ausdruck „universal computer“) – in seinem hardwaremäßigen Verständnis.
Jener universeller Hardware-Computer (UC) ist nicht nur fähig zur Realisierung von Programmen – wenn jemand ihm die Programme zur Ausführung reicht, sondern reißt sich faktisch auch darum, jedes Programm auszuführen, welches ihm zur Realisierung vorgegeben wird. Faktisch kann jene universelle Hardware (UC) von den Menschen ausgenutzt werden, wenn sie mit Hilfe verschiedener Formen von ESP ihr ihre Programme reichen. Beispiele für die Nutzung der Möglichkeiten jener universellen Hardware sind verschiedenste Formen der Magie und der Heilkunst. In der vorliegenden Monographie wurden die Funktionsgrundsätze jener „universellen Hardware“ im Unterkapitel I3.1 als sog. „universeller Computer“ (UC) beschrieben. Die christliche Religion spricht über ihn vom „Gottes Vater“. Jener (UC) aus der Gegen-Welt besitzt KEIN eigenes/separates Bewusstsein, und ist daher nicht imstande, die abstrakten Konzepte zu verstehen. Das einzigste, was er kann, ist alles, was auch andere Hardwarecomputer imstande sind zu tun – d.h. Programme auszuführen, die man ihm zur Realisierung vorgibt. Deshalb wäre er nicht imstande, wenn wir uns an ihn abstrakt mit Gebeten an ihn wenden würden, das zu realisieren, worum wir bitten. Er könnte nur präzis die Programme ausführen, die wir ihm zur Ausführung vorgeben – wenn wir genau erkennen, wie wir solche Programme gedanklich und gefühlsmäßig formulieren sollen. Deshalb sind die Methoden und Effekte einer eventuellen Nutzung der Möglichkeit, die durch jene gegen-weltliche Hardware UC offeriert wird, durch die Menschen ähnlich dem im Film „Sternenkrieg“ (Star Wars) demonstrierten Grundsatz der Nutzung der „Kraft“ (force), oder ähnlich den Grundsätzen der Anwendung von Magie.
3. Universeller Intellekt.
Er ist eine Art System übergeordneter Steuerprogramme und ihrer Daten, die in der Gegen-Welt residieren und in der Gegen-Materie aufbewahrt sind. Das bedeutet, dass der „universelle Intellekt“(UI) im Innern des „universellen Computers“ (UC) residiert, so wie die heutigen Programme der Operationssysteme im Innern des gegenwärtigen Hardwarecomputers residieren. Im Gegensatz zum universellen Computer (UC) ist der universelle Intellekt (UI) nicht nur eine natürliche Maschine, sondern besitzt ein eigenes Bewusstsein. Wir können uns also mit ihm verständigen, so wie wir uns mit einem beliebigen anderen verstehenden Wesen verständigen können (z.B. durch Nutzung der gesprochenen Sprache, abstrakter Begriffe, von Symbolen u.ä. – wir tun das übrigens während jeden Gebetes.) Für jenes ganze übergeordnete Wesen, „Universum“ genannt, sind jene Steuerprogramme, die in der Gegen-Materie residieren, Träger des Selbstbewusstseins und der Eigenartigkeit des Universums. Die vorliegende Monographie spricht von ihr als „universeller Intellekt“ (d.h. „UI“ – nach dem englischen „universal intellect“). Sie bewirken, dass das Universum sich selbst bewusst ist, seiner Existenz, seiner Ziele, dass es einen Plan und ein Streben besitzt, dass es Moralgesetze aufstellt, dass es die Existenz von verstehenden Wesen gestattet, dass es die Erfüllung des von oben geplanten Loses besonderer Wesen und Zivilisationen überwacht, dass es über die Zeit herrscht und über die Richtung der Ereignisse u.ä. Die christliche Religion benutzt gleich zwei verschiedene Namen, mit deren Hilfe sie von jenem universellen Intellekt (UI) spricht, der im universellen Computer residiert. Nämlich, wenn sie spezifisch vom universellen Intellekt (UI) spricht, als einem der drei Bestandteile jenes übergeordneten verstehenden Wesens – Universum genannt – dann benutzt sie den Namen „Heiliger Geist“. Dagegen wenn sie auf generelle Art vom verstehenden und bewussten Bestandteil jenes übergeordneten Universum-Wesens spricht, dann nutzt sie den Namen „Gott“. Deshalb kommunizieren wir, wenn wir beispielsweise abstrakt zu Gott beten, eben mit jenem universellen Intellekt. Wenn unsere Gebete erhört werden, bedeutet das praktisch, dass jener universelle Intellekt (d.h. der religiöse Heilige Geist oder Gott) überlegt sie zu realisieren, worum wir in unserem Gebet baten. Wenn wir jedoch eine Magie realisieren oder anwenden, dann kommunizieren wir nicht mit jenem universellen Intellekt (UI), damit dieser für uns das erfüllt, um was wir beten, sondern geben besser unsere eigenen ausführbaren Programme unmittelbar zur Ausführung an den universellen Computer (UC).

12.05.2004
Um das Obige zusammenzufassen ist das Universum als Ganzes faktisch ein riesiges übergeordnetes Wesen, das sich faktisch aus verschiedenen Bestandteilen zusammensetzt. Die Bestandteile sind: der „universelle Körper“ (UB), der „universelle Computer“ (UC) und der „universelle Intellekt“ (UI). Jeder dieser drei Bestandteile ist in einer anderen Welt enthalten, bleibt unzugänglich für die Inhalte der restlichen Welten, besitzt aber Einfluss auf die anderen Welten. Und so ist der universelle Körper (UC) in unserer Materie-Welt enthalten. Auf ihn legt sich die ganze „dumme“ Materie unserer physischen Welt. Der universelle Computer (UC) ist in der Gegen-Welt enthalten, die eine parallele Welt zu unserer materiellen Welt darstellt. Auf ihn legt sich die ganze intelligente Gegen-Materie und ihre Speicherfähigkeit und Möglichkeit zur Realisierung von Programmen. Dagegen ist der universelle Intellekt (UI) im Innern der Gegen-Materie enthalten, d.h. im Bereich der virtuellen Welt, die jene Gegen-Materie in sich bildet. Auf ihn legt sich die Gesamtheit der Programme und Daten, die im Innern des Gedächtnisses/Speichers/ der Gegen-Welt residiert. Als Gesamtheit führt jenes riesige übergeordnete Wesen, Universum genannt, eine intelligentes Leben, in dem wir (die Menschen) aktiven Anteil nehmen.
Durch die Aufdeckung der Existenz und der Bestandteile jener drei verschiedenen Komponenten des Universums, aber auch durch die Erklärung ihrer Funktionsweise und gegenseitigen Wechselwirkungen, wandelte das Konzept der Dipolaren Gravitation den Glauben in Wissen. Nicht nur, dass es auf diese Weise den vorherigen Glauben an Gott in den Rang nachprüfbaren wissenschaftlichen Wissens erhebt, sondern es liefert auch die Grundlagen zum philosophisch-religiösen System, „Totalizmus“ genannt – siehe die Beschreibungen des Totalizmus in den Kapiteln JA, JB und JC.
Natürlich müssen wir uns hier doch daran erinnern, dass dieses Konzept vor verhältnismäßig kurzer Zeit formuliert wurde (d.h. im Jahre 1985 – siehe Unterkapitel A4) und dass daher ein ganzer Ozean voll weiteren Wissens darauf wartet, wissenschaftlich entdeckt und erforscht zu werden.

I3.3. Formeller Beweis für die tatsächliche Existenz des universellen Intellektes

Die Existenz des universellen Intellekts (Gott) wurde seit Anbeginn unserer Zivilisation spekulativ geschlussfolgert und intuitiv empfunden. Daher werden die Schlussfolgerungen des vorliegenden Unterkapitels viele Leser nicht erschrecken. Das Konzept der Dipolaren Gravitation eröffnete völlig neue Möglichkeiten auf dem Gebiet, das bisher nicht erreichbar war. Es eröffnete nämlich die Möglichkeit der Durchführung eines formellen Beweises, der wissenschaftlich die Existenz des universellen Intellekts (Gott) bestätigt. Daher trägt dieses Konzept auch ein Potential in unser Leben zur Wandlung vom Gegenstand der Religion, der bisher eine Domäne des Glaubens, Geistes und der Offenbarung war, in einen Gegenstand tiefgründigen Wissens, Sicherheit und wissenschaftlicher Untersuchungen. Das bedeutet, dass wir dank des Konzepts der Dipolaren Gravitation anstatt nur an den universellen Intellekt zu glauben ein tiefgründiges und sicheres Wissen zum Thema seiner Existenz und seinen Eigenschaften besitzen können.

I3.3.1. Beweismethode Superposition

In diesem Unterkapitel wurde eine Methode zur Herbeiführung eines solchen Beweises angewandt, die sich auf die Nutzung empirischen Beweismaterials stützt, das bisher in einigen verschiedenen Disziplinen gesammelt wurde. Sie basiert auf der wissenschaftlichen Methode, die „Superposition“ genannt wird. Diese Methode beruht auf der Teilung des ganzen Beweises auf einige Teilbeweise, von denen jeder unabhängig voneinander bewiesen wird. Wenn alle diese Teilbeweise unabhängig voneinander nachgewiesen sind, erfolgen die Schlussfolgerungen aus jenen Teilbeweisen in einer gemeinsamen Aufstellung, damit auf diese Weise ein zusammenfassender formeller Beweis für irgendetwas, was zu beweisen war, konstatiert werden kann.
Wenn zum Beispiel ein Geheimdienst eines beliebigen Landes sich herauszufinden bemüht, ob ein rivalisierender Staat Radarstationen auf einer kleinen, unbewohnten Insel besitzt, würde er höchstwahrscheinlich eben diese Beweismethode anwenden. Deshalb würde er den ganzen Beweis in einige grundlegende Bestandteile aufteilen. Beispielsweise würde er zuerst beweisen, dass so eine kleine, unbewohnte Insel existiert, dann würde er beweisen, dass bestimmte radar-ähnliche Installationen existieren, die auf dieser Insel platziert sind, am Ende würde er nachweisen, dass jene Installationen Radarsignale emittieren. Auf diese Weise wäre durch den Erfolg der Teilbeweise die ganze Sache des auf jener Insel befindlichen Radars bewiesen.

Um mit der Anwendung der oben beschriebenen wissenschaftlichen Superpositionsmethode den formellen Beweis zu erzielen, dass der „universelle Intellekt existiert“, genügt es, folgende Teilbeweise zu projektieren, vorzubereiten und mit der bestätigenden Schlussfolgerung zu komplettieren:

1. Die Gegen-Welt existiert.
2. Die Gegen-Welt fängt unaufhörlich jede Information auf, und speichert sie (d.h. sie bewahrt in sich die Software-„Register“ auf, beschrieben im Unterkapitel I5.2).
3. Die Gegen-Welt ist fähig zum effektiven Denken, das Erläuterungen zu den beschriebenen Problemen liefert.
4. Die Gegen-Welt zeigt den Besitz grundlegender Attribute selbstbewusster Intellekte auf. Beispielsweise zeigt sie den Besitz des „Bewusstseins über die eigene Existenz“ auf, „das Gefühl der eigenen Eigenart“, besitzt seine eigenen „Vorhaben“, „Pläne“, „Verhaltensmethoden“ u.ä. (Das heißt praktisch, dass die Gegen-Welt Träger der Intelligenz/des Intellekts des Typs „universeller Intellekt“ ist.)

Führen wir also jetzt den Beweisprozess durch. Wir tun das mittels systematischer Aufstellung des empirischen Beweismaterials, das die Teilbeweise für jeden der vorgenannten detaillierten Punkte präsentiert. Während der Durchsicht dieses Beweismaterials muss beachtet werden, dass die Existenz des universellen Intellekts - ähnlich wie alle Dinge, die mit diesem Intellekt zusammenhängen – die Definition einer ursprüngliche Erscheinung ausführt/erfüllt/ (die ursprüngliche Erscheinung ist im Unterkapitel H1.1. definiert). Deshalb muss der Grundsatz „alles ist bewiesen, nichts steht dagegen“ (dieser Grundsatz ist ebenfalls im Unterkapitel H1.1 erklärt), für jeden Teilbeweis, der zur Summe des Beweises führt, dass der universelle Intellekt existiert, durch das ganze ihn bestätigende evidente Material erfüllt sein.
Die Wirkung jenes Grundsatzes in Bezug auf die Teilbeweise, die sich auf den universellen Intellekt beziehen, besitzt den Effekt, dass wenn wir imstande sind, auch nur ein Beispiel des Beweismaterials vorzustellen, dass jedes jener Teilbeweise bestätigt, dokumentiert so ein einzelnes Beweisbeispiel gleichzeitig, dass es kein evidentes Material gibt, dass jenem Beweis entgegenstünde. Darüber hinaus genügt unter Beachtung der Wirkung dieses Grundsatzes jedes einzelne Beispiel des Beweismaterials, das die Richtigkeit des betreffenden Teilbeweises dokumentiert, praktisch für den separaten Beweis.
Natürlich führt der Grundsatz „alles ist bestätigt, nichts steht dagegen“ auch zu ungeordneten Folgen. Eine davon ist, dass praktisch alles um uns herum unaufhörlich die Existenz des universellen Intellekts bestätigt. Deshalb auch verloren wir ob solchen Drucks des allgegenwärtigen Materials, das uns praktisch von allen Seiten umgibt, die Fähigkeit, von diesem Material Notiz zu nehmen, und auch die Fähigkeit zur Schlussfolgerung, wie die Welt um uns herum aussehen würde, wäre sie nicht von einem universellen Intellekt beaufsichtigt und geführt. Deshalb ist in den Teilbeweisen, die jetzt angetreten werden, lediglich das am meisten ins Auge fallenden Beweismaterial, dessen Aussage so selbstverständlich (ganz wörtlich: seh-bar) und so unmittelbar ist, dass es noch nicht einmal erklärt werden muss, angeführt.

1. Die Gegen-Welt existiert.
Dieser erste der Teilbeweise, der nachweist, dass die „Gegen-Welt existiert“, ist bereits durchgeführt und im Unterkapitel H1.1 präsentiert worden. Das Unterkapitel H1.1 bewies konklusiv, dass das Gravitationsfeld einen dipolaren Charakter hat. Er tat dies mittels Finden und Angabe eines erdrückenden Beweismaterials, das die Existenz der Gegen-Welt dokumentiert. Die Formulierung „der Beweis für die Dipolarität des Gravitationsfeldes“ aus dem Unterkapitel H1.1 ist gleichzeitig der „Beweis für die Existenz der Gegen-Welt“ (und vice versa). Weil der Beweis aus dem Unterkapitel H1.1 in Kraft bleibt und keine Wiederholung erfordert, gehen wir also ohne weitere Diskussion zu den nächsten Beweistätigkeiten über.

2. Die Gegen-Welt fängt unaufhörlich jedwede Information auf und speichert sie.
Der Beweis, dass „die Gegen-Welt unaufhörlich jedwede Information auffängt und speichert“, ist mittels jenes unzählbaren Beweismaterials ausgedrückt, das dokumentiert, dass das Universum faktisch die Realisierung jener intellektuellen Fähigkeiten demonstriert. Nennen wir hier einige Beispiele des bekanntesten Beweismaterials aus diesem Bereich.

(2a) Richtige ESP-Anweisungen, erhalten durch zahlreiche Menschen.
Ihre Beispiele umfassen die Projektierung technischer Geräte unter Anwendung radiästetischer Pendel, das Finden unterirdischer Wasseradern mit Hilfe von Karten und Pendeln, Diagnostizierung von Krankheiten und Finden von Medikamenten mittel Trans u.ä. (z.B. siehe Zeichnung I1 und den Inhalt des Unterkapitels I3.1). Diese Anweisungen erreichen unaufhörliche Bestätigungen für die intellektuellen Möglichkeiten des Universums als Ganzes. Sie beweisen nämlich, dass:
(1) der intelligente Teil des Universums unaufhörlich sammelt, aufbewahrt und den Zugang zu jedem Detail eines beliebigen Objektes ermöglicht, inbegriffen Gedanken, Gefühle, Beziehungen, Beobachtungen und andere Daten, die ein privates Geheimnis bestimmter Personen darstellen, (2) der intelligente Teil des Universums unsere Gedanken analysiert, die darin enthaltenen Fragen versteht und für sie Antworten vorbereitet und diese Antworten den fragenden Personen übermittelt.

(2b) Instinkt der Tiere.
Wie es im Unterkapitel I4 erklärt wurde, ist der tierische Instinkt das Pendant zum menschlichen ESP. Beispiele umfassen das Finden flacher Wasseradern durch Elefanten ähnlich wie die menschlichen Rutengänger, das Bewusstsein über herannahende Erdbeben bei den Fischen, die Fähigkeit der Hunde zur Rettung ihrer Herren, die Fähigkeit der Katzen, ihre Herren zu finden, die ihre Wohnregion geändert haben – und viele im Unterkapitel I5.4 besprochene Beispiele. Der Fakt, dass der Instinkt existiert und dass er den Tieren erforderliche intelligente Informationen liefert, ist der Beweis für die Fähigkeit der Gegen-Welt zum Auffangen, Speichern und auf Wunsch zur Zugänglichkeit jedweder erforderlicher Informationen.

(2c) Die Tätigkeit des menschlichen Hirns als Sender-Empfänger-Gerät.
Diese Tätigkeit wurde im Unterkapitel I5.4 genauer erklärt. Damit unser Hirn auf so eine Art tätig ist und auch damit wir alle Vorteile aus solch einer Tätigkeit erfahren können (solchen wie das Langzeitgedächtnis, ESP, Unabhängigkeit unseres Bewusstseins von der Existenz des physischen Körpers, Platzierung unserer Identität in unzerstörbaren „Registern“, die in der Gegen-Materie eingeschrieben sind, u.ä.), muss die Gegen-Welt imstande sein, jedwede Information aufzufangen, aufzubewahren und für jede gewünschte Information zugänglich zu sein.

3. Die Gegen-Welt ist fähig zum effektiven Denken, das die Lösung zu betreffenden Problemen liefert.
Der Teilbeweis, dass „die Gegen-Welt fähig ist zum effektiven Denken und dass das Denken die Lösungen der betreffenden Probleme liefert“, ist ebenso bestätigt durch zahlreiche empirische Materialien. Sehen wir einige Beispiele dieses Materials durch:

(3a) Existenz des analytischen ESP.
Eigentlich ist dieses ESP nicht nur als ein einzigste Beispiel des Beweismaterials zu sehen, sondern als ein ganzer Ozean voller Fakten und Erscheinungen, die pausenlos ihren Platz auf unserem Planeten haben, und die mit ihren Ergebnissen praktisch jede Person berühren. Des weiteren beweist der Fakt, dass so etwas wie ein analytisches ESP existiert, das imstande ist, komplexe Probleme zu lösen, um die wir fragen, dass die Gegen-Welt imstande sein muss, den Prozess des effektiven Denkens auszuführen. Zur Veranschaulichung, wie effektiv jenes Denken der Gegen-Welt sein muss, reflektiere die folgenden Beispiele der Probleme, für die ESP fast sofortige Lösungen liefert, und die jedoch im Falle der Lösung durch Menschen eine größere Dosis Anstrengungen, Zeit und Überlegung von hochqualifizierten Fachleuten mit riesiger Erfahrung und bedeutenden Fähigkeiten konstruktiven Denkens erfordern:

- Projektierung neuer technischer Geräte mit Anwendung von ESP.
Als Beispiel betrachte die Pumpe von Herrn Plank (beschrieben im Unterkapitel I3.1 (vermutlich Monographie Nr. 3) und illustriert auf der Zeichnung I1).
- Diagnostizierung von Krankheiten und Verschreibung von natürlichen Medikamenten, die effektiv diese Krankheiten heilen. Als Beispiel betrachte das ESP von Edgar Cayce (1877-1945), der mit Hilfe von ESP effektive Medikamente verschrieb; er ist der Gründer der berühmten „Edgar Cayce Foundation“ aus Phoenix, Arizona, USA – siehe das Buch <1I5.1> von David St. Clair, "Psychic Healers" (Bantam Books, New York, 1979, ISBN 0-553-02056-0), Seiten 297-317.

(3b) Wirken von Aberglauben.
Der Fakt allein, dass Aberglaube sich für die bewahrheitet, die an ihn glauben, und dass sie für solche Menschen eine tiefgründige Quelle der Information und Warnungen über Ereignisse, die eintreten sollen, darstellen, beweist, dass die Gegen-Welt zum effektiven Denken fähig ist und dass sie all denjenigen Personen Warnungen erteilt, die sich um solche Warnungen an sie wenden und die später ihren Inhalt ernst nehmen, wenn sie ihnen übermittelt werden. Mehr zum Thema Aberglaube ist im Unterkapitel I4 der Monografie <1/3> enthalten.

(3c) Intelligentes Verhalten der Tiere.
Die verschiedensten Tiere demonstrieren von Zeit zu Zeit ihre Fähigkeit zur Lösung sehr komplexer Probleme, die in einigen Fällen so kompliziert sind, dass sie die menschlichen Fähigkeiten zur ihrer Lösung übersteigen. Zahlreiche Beispiele solchen intelligenten Verhaltens von Tieren ist im Unterkapitel I5.4 – siehe dort Punkt #4I5.4 – besprochen und dokumentiert. Allein der Fakt ihrer Existenz beweist, dass die Gegen-Welt die Fähigkeit zum Denken und Lösen von Problemen besitzt, sie jedoch in kritischen Situationen die Lösung für einige wesentliche Probleme zeitweise den Menschen mittels Verhalten der ihnen unterlegenden Tiere übermittelt.

(3d) Intelligentes Verhalten der Elementarteilchen.

Es wurde schon mit zahlreichen Experimenten der institutionellen Wissenschaft bewiesen, dass die Elementarteilchen sich intelligent verhalten. Dieses ihr intelligentes Verhalten zeugt von der Begabung der Gegen-Welt zum effektiven Denken.

4. Die Gegen-Welt weist den Besitz grundlegender Attribute selbstbewussten Intellekts auf.

Es gibt eine Fülle von Beweismaterial, das dokumentiert, dass „die Gegen-Welt den Besitz grundlegender Attribute selbstbewussten Intellekts aufweist“. Sehen wir jetzt die interessantesten Beispiele dieses Materials durch:

(4a) Existenz von Moralpolen.
Der Leser hat sicher bemerkt, dass unser Universum so definiert ist, dass in ihm zwei deutlich gegensätzliche Moralpole existieren, d.h. der „moralische“ Pol und der „unmoralische“ Pol. Zahlreiche Methoden zur Klassifizierung unserer Handlungen zu einem dieser beiden Pole, die bereits durch den Totalizmus ausgearbeitet worden sind, wurden im Kapitel A beschrieben. Alles, was wir tun, gehört zu einem jener Pole. Wenn man jedoch die erforderlichen Bedingungen für die Existenz einer solch deutlichen moralischen Polarität betrachtet, dann zeigt sich, dass sie nur dann existieren kann, wenn das Universum von irgendeinem Intellekt mit den Eigenschaften eines sich selbstbewussten universellen Intellektes regiert wird. Nur dann nämlich kann ein einheitliches moralisches Vorhaben hinter allem existieren, was sich in unserem Universum tut.
Es existiert ein riesiges Pool an Beweismaterialien, die die zwei moralischen Pole dokumentieren. Beispielsweise werden sie bestätigt durch unsere Annahme jeder Handlung (d.h. jede Handlung, die uns mit ihren Effekten berührt, ist deutlich von uns angenommen als moralische Handlung, oder auch als unmoralische Handlung), durch die Konfiguration des moralischen Feldes, durch die in den Unterkapiteln A5.3 (?), B6 (?) und C11.1 beschriebenen Gesetze, die den Durchfluss der zwow*-Energie regieren, durch das konsistente Wirken der Moralgesetze, durch den Fakt, dass sich zu allen Handlungen ein „Grundsatz der Einmütigkeit“ – beschrieben im Unterkapitel A2.1 (?) (d.h. dass alle diese Handlungen einmütig als „moralisch“ oder als „unmoralisch“ durch alle existierenden Moralgesetze, die ihn betreffen, definiert sind), durch den Fakt, dass das menschliche Handeln entweder zur Kategorie der totaliztischen guten Tat oder zur Kategorie der totaliztischen Sünde gehört oder auch durch den Fakt, dass die Handlungen, die unmoralisch sind, immer im Gegensatz zu denen stehen, die moralisch sind.
Folge davon ist, dass wenn beispielsweise jemand eine große Sammlung menschlicher Taten in zwei Kategorien klassifiziert: (1) Handlungen, die zum moralischen Pol gehören und (2) Handlungen, die zum unmoralischen Pol gehören, dann zeigt sich, dass sich unter den Handlungen, die zu demselben moralischen Pol gehören, keine Handlungen finden lassen, die zueinander gegensätzlich wären, dafür aber Handlungen, die zu einem der moralischen Pole gehören, deutlich gegensätzlich sind zu den Handlungen, die zum anderen/ gegensätzlichen/ moralischen Pol gehören. Wenn man sich hingegen das Universum mit fehlendem es regierenden Intellekt vorstellt, dann müsste alles in ihm Chaos sein und es könnten in ihm keinerlei klare moralischen Pole auftreten. Daher, wenn man in so einem gottlosen Universum zusammen einen großen Pool von Handlungen sammeln will, die zu einem identischen moralischen Pol gehören, dann dürften unter diesen Handlungen in einem Universum, in dem der ihn leitende Intellekt fehlt, keinerlei Ordnung existieren.
In so einem chaotischen Universum also müssen viele Paare von Handlungen zu finden sein, in denen zwar beide zu demselben moralischen Pol gehören würden, sie aber wären zueinander gegensätzlich. Gleichzeitig müsste es in so einem Chaosuniversum möglich sein, dass zwei identische Handlungen, ihrer Identität zum Trotz und trotz ihrer Realisierungen in identischen Umfeldbedingungen, sich zu zwei verschiedenen moralischen Polen zählen ließen (d.h. eine zum moralischen Pol, die andere dagegen zum unmoralischen Pol). Zusammenfassend ist die moralische Polarität einzig möglich, wenn das Universum durch eine Art selbstbewussten universalen Intellekts regiert wird. In einem chaotischen Universum könnten dieselben Handlungen gleichzeitig moralisch und unmoralisch sein.

(4b) Existenz und Wirken der Moralgesetze.
Einer der am einfachsten zu gewinnenden Beweise für die Existenz des universellen Intellekts geht aus den sogenannten Moralgesetzen hervor, die im Unterkapitel I4.1.1 besprochen wurden. Wenn jemand jene Gesetze analysiert, muss er unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass, damit sie sich im menschlichen Leben erfüllen könnten, sich hinter ihrem Wirken irgendein allwissender und allmächtiger Intellekt verbergen muss, der den Verlauf der Zeit kontrolliert. Eine der Definitionen der Moralgesetze, besprochen im Unterkapitel I3.6, stellt fest, dass sie einfach konsistente Grundsätze des Auftretens des universellen Intellekts sind. Damit die Moralgesetze arbeiten, muss irgendein allmächtiger Intellekt die zukünftigen Schicksale der betreffenden Menschen, Menschengruppen und ganzer Gesellschaften so lenken, dass die Ereignisse, die sie in der Zukunft berühren werden, zur Erfüllung ihres Karmas werden, das in der Vergangenheit generiert wurde. (Bzw. damit ihre Zukunft eine Antwort der Moralgesetze auf die Aktionen repräsentiert, die die Personen, Gruppen oder Gesellschaften in der Vergangenheit annahmen.)

Des weiteren belegt die Erfüllung jener Anforderung der Übereinstimmung der zukünftigen moralischen Aktionen/Antworten mit den sie herausfordernden vergangenen Aktionen, mit dem Erfordernis, dass die Schicksale der Menschen auf berechnende und logische Weise durch den allkönnenden Intellekt und nicht auf ziellose und chaotische Weise durch unkoordinierte Zufälle gestaltet werden. Praktisch bedeutet das, dass die Moralgesetze nur dann arbeiten können, wenn der universelle Intellekt existiert. Aus diesem Grund, um zu beweisen, dass der universelle Intellekt existiert und alles auf berechnende, planmäßige Art beeinflusst, genügt es zu beweisen, dass die moralischen Gesetze in der Praxis wirken.
Dieser Beweis dagegen für das Wirken der Moralgesetze ist eher einfach zu erreichen. Beispielsweise stellt er die empirischen Fakten dar, die jeder durch objektives und unparteiisches Beobachten und Analysieren des Lebens einiger ihm bekannter Personen, deren Verhalten ihm bekannt ist und er deshalb im Verhältnis zu ihnen objektiv einschätzen kann, ob die Moralgesetze im Verhältnis zu ihnen wirken oder auch nicht, sammeln kann. Wie ich das im Unterkapitel I4.1 beschrieben habe, führe ich schon mehr als 20 Jahre diese Art Beobachtungen und Analysen durch und in ihrem Ergebnis werde ich pausenlos in der Überzeugung bestätigt, dass die Moralgesetze faktisch wirken. Ebenso kann jeder Mensch für sich selbst solch einen Beweis durch persönliche und individuelle Beobachtung einer ihm gut bekannten Person durchführen. Diese persönliche Art des Beweisgewinns für die Wirkung des universellen Intellekts durch Bestätigung der Wirkung der Moralgesetze, besitzt eine große praktische Bedeutung für die individuellen Leser. Es ermöglicht ihnen nämlich, einfach und schnell ihre eigenen/ persönlichen Beweise für die Existenz jenes Intellekts zu finden, unabhängig davon, was zu diesem Thema die orthodoxe Wissenschaft feststellen wird. (Dann, leider, kann es in der Situation, wenn die Wissenschaft durch die parasitäre Philosophie beherrscht wird, und wenn betreffende Wissenschaftler mehr mit der Suche nach materiellen Gütern beschäftigt sind als mit der Suche nach der Wahrheit, sehr viel Zeit kosten, bevor die Wissenschaft irgendeinen offiziellen Standpunkt einnimmt, selbst wenn sie ihn schon einnimmt, muss er noch lange nicht mit der Wahrheit übereinstimmen.)
Natürlich existiert unabhängig von diesen individuellen persönlichen Beweisen auch ein riesiges Beweismaterial, das auch bestätigt, dass die Moralgesetze in der Praxis wirken. Die sichtbarste Kategorie dieses Materials ergibt sich aus der Existenz und dem Wirken des Moralfeldes. Es ist leicht nachzuweisen, dass das Moralfeld existiert, da dieses Feld nämlich alles schwer durchführbar macht, was moralisch ist und fordert, dass im „moralischen“ Verhalten immer ein bemerkenswerter Aufwand enthalten ist. (Es lässt sich auch leicht theoretisch schlussfolgern, dass eben solch eine Gestalt des Moralfeldes die einzigste Gestalt ist, die zutreffend und logisch ist, führt sie doch zur unaufhörlichen Vervollkommnung jedes Intellekts.) Des weiteren, wenn solche konsistenten Moralfelder existieren, dann müssen die Moralgesetze auch existieren.

Eine weitere Gruppe von Beweismaterial für die Existenz der Moralgesetze ergibt sich aus der Existenz der moralischen Energie und des Nirwanas. Wenn sich das Nirwana auf berechnende Weise durch die Erfüllung der Moralgesetze erreichen lässt, müssen auch jene Moralgesetze existieren, aus denen es hervorgeht.

Eine weitere große Beweisgruppe für die Existenz der Moralgesetze ergibt sich aus den verschiedensten Religionen. Die Existenz dieser Gesetze ist in der Essenz der Religionen eingeschrieben – z.B. wurden sie in die Essenz des Christentums chiffriert. Am Ende sind die Moralgesetze aus verschiedensten Quellen bestätigt worden, z.B. dem Volkswissen, Märchen mit der sog. Moral, Sprichwörtern der verschiedensten Völker, gesellschaftlichen Bewegungen, ökonomischen und sozialen Gesetzen, Feststellungen und Grundsätzen des Totalizmus u.ä. Natürlich existieren unabhängig von den oben benutzten auch weitere Methoden des formellen Beweises, dass die Moralgesetze faktisch existieren und wirken, aber auch weitere Arten von Beweismaterial, das ihre Existenz und ihr Wirken dokumentiert. Weitere Beispiele dieser Methoden und des Beweismaterials sind im Unterkapitel I4.1 berührt.

(4c) Die Existenz der Sprache ULT (Universal Language of Thoughts).
Wie sich zeigt, stellt die experimentelle Bestätigung der Existenz – beschrieben im Unterkapitel I5.4 – der Sprache ULT einen Beweis für die Existenz und das Wirken des universellen Intellekts dar. Um eine entsprechende logische Schlussfolgerung zu ziehen, kann die Sprache ULT nur dann existieren, wenn auch der universelle Intellekt existiert, der seine Denkprozess in dieser Sprache ausführt und der sie zur Kommunikation mit ihm unterlegenen Intellekten benutzt. Des weiteren dokumentiert der Fakt der Existenz der Sprache ULT bereits jetzt eine Reihe von empirischen Beweisen. Am überzeugendsten von ihnen ist die Führung telepathischer Gespräche zwischen Menschen und den UFOnauten (d.h. wenn nicht die Sprache ULT existieren würde, wären die UFOnauten, die aus entfernten Sternensystemen kommen, nicht imstande sich telepathisch mit den Menschen zu verständigen – siehe Traktat <7/2>.

Ein anderes Beweismaterial, welches die Existenz der Sprache ULT bestätigt, ist: die Fähigkeit einiger Menschen zur telepathischen Kommunikation mit Tieren, Insekten und teilweise sogar mit Pflanzen (einige Beispiele dieser Kommunikation sind im Unterkapitel I5.4 besprochen), das volle Bewusstsein der Existenz der Sprache ULT bei Menschen, die kürzlich ihren Wohnsitz ins Ausland verlegten und sofort die neue Sprache beherrschten, und auch die logische Schlussfolgerung zum Thema dieser Sprache, die durch einige Wissenschaftler gezogen wurde, die an der künstlichen Intelligenz arbeiteten (z.B. Noam Chomsky, 1950). Ein sehr starker Beweis für die Existenz der Sprache ULT ist die Möglichkeit des Baus von Geräten zur telepathischen Übermittlung, die einen unmittelbaren Austausch der Gedanken zwischen den Geistern (Geist im Sinne Intellekt - tina) unterschiedlichster Schöpfung gestatten.
Wenn man die Sache logisch betrachtet, muss man den Fakt, dass der Bau telepathischer Geräte möglich ist (oft beispielsweise benutzt von den UFOnauten zur Verständigung mit den Erdenbürgern – z.B. siehe Kapitel T der Monografie <1/3>, und letztens auch für den Bau auf der Erde vorgeschlagen – siehe Traktat <7/2>-, als Beweis für die Existenz von ULT anerkennen.
Es besteht die Möglichkeit einer einfachen logischen Schlussfolgerungskette, die aufzeigt, dass wenn so etwas wie ULT existiert, dann auch ein universeller Intellekt existieren muss. Berühren wir hier diese Kette. Wenn so etwas wie ULT existiert, dann muss die Gegen-Materie existieren durch welche sich die Informationen telepathisch propagieren, die in dieser Sprache angewiesen sind. Jedoch jene Gegen-Materie wäre nicht imstande für sich so eine Sprache auszuarbeiten, wenn sie nicht imstande wäre zu denken.
Deshalb dokumentiert die Existenz dieser Sprache die Denkprozesse, die von der Gegen-Materie erfüllt werden. Am Ende, damit die Möglichkeit der Formulierung einer solchen Sprache existiere, muss ein universeller Intellekt existieren, der seine Pläne und Ziele besitzt, und der sie auch zur Kommunikation mit ihm unterlegenen Intellekten nutzt. Deshalb auch bedeutet die Existenz von ULT, dass auch der universelle Intellekt existiert, der diese Sprache ausgearbeitet hat und sie zur Kommunikation mit allen anderen das Universum bewohnenden Intellekten anwendet.

(4d) Der intelligente Aufbau des Universums.
Für die Personen mit wissenschaftlichen Neigungen und dem Hang zur Theoretisierung gibt es auch eine Möglichkeit der Beweisführung für die Existenz des selbstbewussten universellen Intellekts, gestützt vom intelligenten Aufbaus des Universums. Personen, die sich gleichzeitig in einigen verschiedenen Disziplinen auskennen, können sich leicht davon überzeugen, dass unser Universum auf ungewöhnliche Art logisch, intelligent und zielorientiert aufgebaut ist, dass sogar viele seiner Komponenten den Besitz einer eigenen Intelligenz aufweisen.
Beispielsweise ist die Intelligenz der Elementarteilchen schon lange entdeckt, die Radiästeten wissen, dass das Pendel antwortet und die Wünschelruten sind intelligent, bekannt sind eine Reihe von Varianten von ESP, die die Intelligenz demonstrieren, Tiere weisen Intelligenz auf und die Fähigkeit, Probleme zu lösen, die sogar für viele Menschen zu schwer zu lösen sind, es existiert eine intelligente moralische Energie, die in den Unterkapiteln B3.3 und I4.3 beschrieben ist, aber deren Vorrat sich nur vergrößert, wenn jemand moralisch richtige Handlungen begeht, usw. u.ä.
Darüber hinaus manifestiert sich die Zielgerichtetheit und Intelligenz des Aufbaus und des Wirkens des Universums auf vielfältigste Art, beispielsweise durch den Fakt, dass alles in ihm symmetrisch ist, dass alles dem im Unterkapitel I4.1.1 beschriebenen „Grundsatz der Einmütigkeit“ unterliegt (d.h. dass sich für nichts nur Positives gestalten lässt ohne gleichzeitige Gestaltung des Negativen), dass alles in ihm sich mit einigen unterschiedlichen Methoden erreichen lässt, dass alle Lebewesen einen freien Willen besitzen – was wiederum erzwingt, dass kein Ereignis im Universum absolut sicher, unerschütterlich und eindeutig sein kann, aber in sich ein bedeutendes Prozent Unbestimmbarkeit beinhalten muss (siehe „Kanon der Uneindeutigkeit“, besprochen im Unterkapitel B7.4 (?) und im Unterkapitel I3.5 erwähnt).

(4e) Nahtoderfahrungen (near-death experience – NDE).
Viele Personen, die nach der Erfahrung des klinischen Todes zum Leben zurückkehrten, erinnern sich an ihren Eingang in die andere Welt und berichten von ihren dortigen Gesprächen mit einem übergeordneten Wesen. In der Mehrheit dieser Berichte ist jenes Wesen keinesfalls durch eine Figur (Menschen) repräsentiert, sondern durch einen Strahl kräftigen Lichts, das aus unendlicher Entfernung auf den betreffenden schien. Aus den NDE-Berichten schien der Lichtstrahl den universellen Intellekt (Gott) zu repräsentieren. Es existieren auch NDE-Berichte, die spezifisch Gott beschreiben als eine denkende Substanz, von blauer Farbe, die alle sich dort befindenden Menschen von allen Seiten umgibt. Eine dieser Beschreibungen Gottes als blaue denkende Substanz kommt aus der Erfahrung des Nahtodes (near-death experience) eines indischen Mädchens namens Durdana, die 1968 durch den klinischen Tod ging. Ihr Bericht, illustriert mit einer bunten Zeichnung der Gegen-Welt, ist im Buch <1I3.3> von Peter Brookesmith (Editor), "Life after Death", Orbis Publishing Ltd., London 1984, ISBN 0-85613-613-1, Seiten 202 bis 205, publiziert.

(4f) Religiöse Beweise.

Die Vielfältigkeit des religiösen Beweismaterials, das die Existenz des selbstbewussten universellen Intellekts (Gott) bestätigt, wäre schwer in einem noch so großen Buch unterzubringen. Daher müssten sich die Leser, die diese Art Beweismaterial durchsehen möchten, sich mit zahlreichen Büchern bekannt machen, die Wunder, Offenbarungen, Blendungen/Bezauberungen/ und andere religiöse Erscheinungen, die in praktisch jeder Religion verzeichnet sind – siehe Unterkapitel I3.5. In einigen Ländern, z.B. Malaysia, ereignen sich faktisch jedes Jahr verschiedene Wunder, mit einem bisschen Glück und guten Willen, kann man bei Besuchen dieser Länder sie mit eigenen Augen sehen. Es ist auch wert zu bemerken, dass unabhängig von den ungewöhnlich spektakulären religiösen Ereignissen, an denen zahlreiche Personen teilnehmen, auch intime Erfahrungen dieser Art existieren, durchlebt von fast jeder Person und akkumuliert durch fast jede Familie.
Um sie jedoch wahrzunehmen, ist es notwendig, sich bewusst zu machen, dass übereinstimmend mit dem Konzept der Dipolaren Gravitation (und daher auch mit dem Totalizmus) so etwas wie ein reiner Zufall nicht existiert, sondern dass das, was wir mit diesem Wort faktisch umschreiben, eine offensichtliche Intervention von jemandem – z.B. des universellen Intellekts, in unser Leben repräsentiert. Daher besitzt alles, was uns begegnet, eine Ursache-Wirkung-Verbindung mit dem ganzen Rest unseres Lebens – siehe auch Unterkapitel A3 und I4.1.1.

Schlussfolgerung.
Weil die obige Zusammenstellung des Beweismaterials und der logischen Schlussfolgerungen effektiv die Wahrheit jedes der postulierten Teilbeweise bestätigt, und auch, weil das existierende Beweismaterial den Grundsatz „alles ist bestätigt, nichts spricht dagegen“ erfüllt, wurde der hier unternommene Beweis erfüllt. Das berechtigt uns zur zusammenfassenden Schlussfolgerung, dass die Existenz des universellen Intellektes mit dem vorliegenden formell bewiesen wurde.
Der formelle Beweis der Existenz des universellen Intellekts bringt viele praktische Folgen mit sich. Um sich hier die in ihren Ergebnissen wichtigsten dieser Konsequenzen bewusst zu machen, so erhellt der Beweis für die Existenz des universellen Intellekts gleichzeitig, dass:

1. Die Moralgesetze, die durch jenen universellen Intellekt aufgestellt sind, mit voller Sicherheit existieren und wirken – genau wie sich der Totalizmus bemüht, dies zu erklären.

2. Der universelle Intellekt keinen anderen Ausweg besitzt als ohne Rücksicht den Gehorsam der Menschen abzufordern, der sich durch die pedantische Erfüllung jener Moralgesetze manifestiert.

3. Der universelle Intellekt von der Definition seiner Rolle her keinen anderen Ausweg besitzt als streng und rücksichtslos Strafen auszuführen, die in die Moralgesetze für alle diejenigen eingeschrieben sind, die sie brechen oder umgehen. Die einzigste Manövriermöglichkeit, die dieser Intellekt immer besitzt, das ist die erzieherischste Zeit, „wann“ er die Ausführung dieser Strafen herbeiführt.

4. In unserem lebhaften Interesse liegt, möglichst schnell die Philosophie des Totalizmus zu adaptieren, die uns lehrt, wie pedantisch man in seinem Leben die Moralgesetze erfüllen soll, um uns auf diese Weise vor den Strafen für ihr Brechen zu schützen.

I3.3.2 Beweis mit der Ausschluss-Methode

Eine der ungewöhnlichen Attribute des Konzepts der dipolaren Gravitation ist, dass, was immer die neue wissenschaftliche Theorie unter Beweis stellt, es ebenso das Werkzueg liefert, damit dies mit einer ganzen Breite verschiedener Methoden bewiesen werden könnte. Dieses Attribut bezieht sich auch auf die im vorigen Unterkapitel präsentierten formalen Beweis für die Existenz des universellen Intellekts. Das Konzept der Dipolaren Gravitation gestattet nämlich, dass dieser Beweis auch mittels anderer Methoden geführt werden kann. Um hier bewusst zu machen, dass dies faktisch möglich ist, bemühen wir uns hauptsächlich, die Existenz des universellen Intellekts, dieses Mal allerdings unter Anwendung der Ausschlussmethode, zu beweisen, die schon im Unterkapitel H1.1.2 beschrieben und genutzt wurde.
Für den formellen Beweis der Existenz des universellen Intellekts eignet sich hervorragend auch diese Methode, weil der universelle Intellekt entweder existiert oder auch nicht existiert, während der Fakt der Existenz – welcher der beiden Möglichkeiten auch immer – die gegensätzliche Möglichkeit automatisch ausschließt. Natürlich kann man die Ausschlussmethode zum hier besprochenen Beweis auf verschiedene Weise anwenden. Weil sie hier nicht dem grundsätzlichen Beweis dient, sondern einzig der Demonstration, dass der Beweis für die Existenz des universellen Intellekts mit mehreren verschiedenen Methoden durchgeführt werden kann begrenzt sich das Folgende lediglich auf das Aufzeigen, dass der vorherige Beweisprozess sich auch auf die Ausschlussmethode stützen lässt oder dass er auch zum formellen Beweis der Existenz des universellen Intellekts führt.
Zu diesem Zweck bemühe ich mich, jeden im vorherigen Unterkapitel I3.3.1 besprochenen Teilbeweis so zu transformieren, dass er durch den Ausschluss bewiesen wird. Hier sind sie:

1. Die Gegen-Welt existiert.
In den Unterkapiteln H1.1.1 und H1.1.2 wurden zahlreiche Beispiele an Beweismaterial zusammengestellt, die eindeutig die Möglichkeit ausschließen, dass die Gegen-Welt nicht existiert. Durch den Ausschluss dieser Möglichkeit bleibt nur als wichtige Alternative der Fakt, dass die Gegen-Welt existiert.

2. Die Gegen-Welt fängt pausenlos jede Information auf und speichert sie.
Jedes einzelne Beispiel des Beweismaterials, das in den Punkten (2a) und (2b) des vorherigen Unterkapitels I3.3.1 zusammengestellt wurde, könnte nicht existieren, wenn die Gegen-Welt nicht imstande wäre, jede Information aufzufangen und zu speichern. Daher schließt dieses Material die Möglichkeit aus, dass die Gegen-Welt keine Fähigkeit zum Auffangen und Speichern hat. Durch das Ausschließen dieser Möglichkeit beweist das Material die Richtigkeit der entgegengesetzten Alternative, nämlich, dass die Gegen-Welt faktisch ohne Pause über all das, was sich im Universum tut, Informationen zieht und speichert.

3. Die Gegen-Welt ist fähig zum effektiven Denken, das für bestimmte Probleme Lösungen liefert. Zahlreiche Beispiele des Beweismaterials, das in den Punkten (3a) und (3d) des vorherigen Unterkapitels I3.3.1 zusammengestellt ist, widerspricht eindeutig der Unfähigkeit der Gegen-Welt zum effektiven Denken und zum Lösen von Problemen. Auf diese Weise schließt dieses Material ebenso aus, dass die Gegen-Welt nicht unfähig zum effektiven Denken ist. Durch das Ausschließen dieser Möglichkeit beweist dieses Material die Richtigkeit der gegensätzlichen Alternative, nämlich, dass die Gegen-Welt die Fähigkeit zum effektiven Denken aufweist und dass ihr Denken imstande ist, Lösungen für sogar die komplexesten Probleme zu liefern.

4. Die Gegen-Welt weist den Besitz grundlegender Attribute selbstbewusster Intellekte auf.
Jedes Beispiel des breiten Beweismaterials, das in den Punkten (4a) und (4f) des vorherigen Unterkapitels I3.3.1 zusammengestellt ist, SCHLIESST die Möglichkeit eindeutig AUS, dass die Gegen-Welt NICHT die Attribute eines selbstbewussten universellen Intellekts aufweist. Durch das Ausschließen dieser Möglichkeit, beweist das Material die Richtigkeit der entgegengesetzten Alternative, nämlich, dass ein Teil in der Gegen-Welt existiert, der den Besitz grundlegender Attribute eines selbst-bewussten universellen Intellekts aufweist.
Schlussfolgerung.
Wenn man die hier beschriebene Ausschlussmethode anwendet, ausgeführt unter Nutzung dieser Methode, führt das systematische Ausschließen dieser Alternative, welche nicht vom existierenden Beweismaterial unterstützt wurde, zur genau derselben generellen Schlussfolgerung wie die „Superpositions“-Methode, die im Wissen um die Existenz des universellen Intellekts im vorigen Unterkapitel angewandt wurde. Daher führt die Realisierung der „Ausschluss“-Methode ebenso zum formellen Beweis, dass der universelle Intellekt existiert.

I3.3.3. Beweis mit der Methode des Attributvergleichs

Der Fakt, dass das Konzept der dipolaren Gravitation uns die genaue Beschreibung des Aufbaus und des Wirkens des Universums ermöglichte, gestattet ebenso, einen formellen Beweis des Faktes der Existenz des intellektuellen Intellekts auch unter Anwendung einiger weiterer Methoden zu führen. Eine weitere solche Methode, die relativ einfach gestattet, ebenso formell zu beweisen, dass „der universelle Intellekt existiert“, ist die Methode des „Attributvergleichs“. Im Unterkapitel O2 der Monografie <1/3> wurde mit ihrer Hilfe bereits formell bewiesen, dass die „UFOs existieren und dass sie bereits realisierte Magnokräfte“ sind. Die formelle Beweisführung des Faktes der Existenz des universellen Intellekts mit Hilfe der wissenschaftlichen Methode des Attributvergleichs lässt sich auf relativ einfache Art realisieren. Zu diesem Zwecke genügt es:

(1) Formell einige theoretischen Attribute zu definieren, die einzigartig für die Existenz des universellen Intellekts sind. Sie müssen präzis den universellen Intellekt beschreiben und dürfen sich nur in dem Fall manifestieren, wenn der universelle Intellekt existiert. 12 Beispiele von ihnen wurden bereits im Unterkapitel I3.2. besonders hervorgehoben. Sind sie doch (dort) eindeutig postuliert durch den Aufbau und die Grundsätze des Wirkens eines intelligenten Universums, das durch einen universellen Intellekt regiert wird. Des weiteren ergeben sich jener Aufbau und die Grundsätze des Wirkens des intelligenten Universums unmittelbar aus den Erwägungen des Konzepts der Dipolaren Gravitation.

(2) empirisches Beweismaterial zu sammeln, welches dokumentiert, dass jede jener 12 theoretischen einzigartigen Attribute für den universellen Intellekt faktisch in unserer uns umgebenden Wirklichkeit manifestiert ist. Es ist wert, dazu zu bemerken, dass die vorliegende Monografie bereits ausreichend Beweismaterial gesammelt hat und dem Leser präsentiert, das die Manifestierung jedes der Attribute, die im Unterkapitel I3.2 detailliert aufgeführt sind, ausreichend dokumentiert. Das Einzigste also, was notwendig wäre, um den hier besprochenen Beweis herbeizuführen, wäre, systematisch jenes Beweismaterial in einer erforderlichen logischen Struktur aufzustellen und es den detaillierten theoretischen Attributen des universellen Intellekts beizuordnen – so wie es für die UFOs im Unterkapitel O2 der Monografie <1/3> durchgeführt wurde.

(3) Systematisch jedes für den universellen Intellekt einzigartige Attribut, das theoretisch geschlussfolgert wurde, mit den Beweisen der Manifestation dieses Attributs in der uns umgebenden Wirklichkeit zu vergleichen. Wenn dieser Vergleich eine volle und faktische Übereinstimmung dieser beiden Gruppen von Attributen (d.h. der theoretisch geschlussfolgerten und der in der Wirklichkeit manifestierten), dann stellt diese Übereinstimmung einen formellen Beweis für dir Existenz des universellen Intellekts dar.

In der gegenwärtigen Etappe sehe ich keine Veranlassung, den Umfang der vorliegenden Monographie durch die vollständige Durchführung auch der dritten Form des formellen Beweises für die Existenz des universellen Intellekts zu vergrößern. (Müsste doch die Durchführung des formalen Beweises für die Existenz des universellen Intellekts in den vorigen Unterkapiteln mit gleich zwei Methoden für die gegenwärtige Etappe auch den härtesten Skeptikern genügen.)

Weil die vorliegende Monographie bereits alles Beweismaterial enthält und beschreibt, das für die vollständige Durchführung dieses Beweises auch mit der Methode des Attributvergleichs erforderlich ist, schlage ich also vor, dass der Leser im Rahmen eigener Logikübungen selbst den dritten Beweis unter Anwendung dieser nächsten Methode des wissenschaftlichen Beweises aufstellt. Im Falle, wenn er zu diesem Zweck studieren möchte, wie man so einen formellen Beweis unter Anwendung der Methode des „Attributvergleichs“ formuliert, sind detaillierte Beschreibungen dieser Methode zusammen mit dem Beispiel ihrer Anwendung für die formelle Beweisführung, dass die „UFOs existieren und bereit gebaute Magnokräfte sind“, im Unterkapitel O2 der Monographie <1/3> zu finden.
Ich muss hier hinzufügen, dass ich mich faktisch mit dem Vorhaben trage, den formalen Beweis für die Existenz des universellen Intellekts in einer meiner zukünftigen Ausgaben der vorliegenden Monographie einzubinden, wenn andere, noch brennendere Themen in ihr bereits vollkommen verarbeitet sind.

I3.4. Wie das Konzept der dipolaren Gravitation Wissenschaft und Religion verbindet

Wenn jemand analysiert, was das neue Konzept der Dipolaren Gravitation bis zu den gegenwärtigen Unterkapiteln erreicht hat, zeigt sich, dass es im exakten und wissenschaftlichen Sinn bewies, dass die Mehrheit dessen, was die Religionen meinen, faktisch die Wahrheit ist. Es wies nämlich nach, dass unabhängig von unserer „physischen Welt“ auch jene „andere Welt“ oder „Gegen-Welt“ existiert – siehe Unterkapitel I2, die über Jahrhunderte hinweg durch die Religionen bestätigt, jedoch von der institutionellen Wissenschaft hartnäckig verleugnet worden ist. (Sie wird übrigens bis heute unverantwortlich von der Wissenschaft verleugnet – siehe die Konsequenzen dieser Verleugnung, diskutiert im Unterkapitel H1.3). Um es noch etwas interessanter zu machen, diese „Gegen-Welt“ oder „andere Welt“ - das sind faktisch zwei ineinander liegende Welten, eine in der anderen, - siehe Unterkapitel I2.
Die äußere der beiden Gegen-Welten wird im Unterkapitel I2 „physikalische Gegen-Welt genannt, während die innere von ihnen, die im Bereich der physischen Gegen-Welt verdeckt ist – so wie ein Computerprogramm im Innern des Computers versteckt ist, „verstehende Gegen-Welt“ genannt wird. Die physische Gegen-Welt wird von sogenannten „Gegen-Körpern“ der Objekte bewohnt bzw. von den aus der Gegen-Materie gebildeten Duplikaten aller physischen Objekte. Dagegen ist die verstehende Gegen-Welt von „Intellekten“ der Objekte bewohnt, genauer, von intelligenten Teilen jenes Objektes. Jener intelligente Teil jedes Objektes sind in der Monographie „Register“ genannt, wohingegen in den Religionen von der „Seele“ die Rede ist. Jene „Register“ oder „Seelen“ sind faktisch die Träger der Intelligenz der verstehenden Wesen. Das Konzept der Dipolaren Gravitation bewies auch, dass jene verstehende Gegen-Welt u.a. von einer speziellen Art übergeordnetem Bewusstsein oder Intellekt bewohnt wird, den das Konzept der Dipolaren Gravitation und der Totalizmus universellen Intellekt nennt. Er entspricht der religiösen Idee von Gott (und auch der christlichen Idee des Heiligen Geistes).
Das Konzept der Dipolaren Gravitation wies auch nach, dass sich alle materiellen Objekte aus drei separaten Teilen zusammensetzen, die ein zusammenhaltendes System bilden. Sie setzen sich zusammen aus:
(1) dem physischen Körper – der für die Menschen ihr biologischer Körper ist,
(2) aus dem Gegen-Körper – der dem religiösen Begriff des Geistes entspricht, und
(3) aus den unsterblichen Registern oder virtuellen Körpern – die dem religiösen Begriff der Seele entsprechen. Jene Register akkumulieren in sich die ganze Intelligenz des Objektes und bewahren ins sich das ganze Wissen über ihn auf, inklusive darin seine Geschichte, Gedächtnis und Karma. Sie besitzen eine Programmstruktur, die immer die physische Zerstörung/ den Tod des entsprechenden Objektes überdauern. Das Konzept der Dipolaren Gravitation meint ebenso, dass so etwas wie „Bewusstsein“ existiert. Das ist wie ein Pendant zum Cursor im heutigen Computer. Das Bewusstsein residiert normalerweise im physischen Körper. Jedoch in einigen Fällen, z.B. bei Menschen – kann es sich während des Schlafes oder der Hypnose zum Gegen-Körper begeben.
Dagegen im Falle des Todes begibt es sich zu den Registern (bei verstehenden Wesen zu den sogenannten „virtuellen Körpern“, dagegen von der Religion „Seele“ genannt).
Wenn wir jenes Wissen betrachten, dann zeigt sich, dass das neue Konzept der Dipolaren Gravitation auf methodische Art und Weise Religion und Wissenschaft miteinander verbindet. Damit gestaltet es sich zur ersten exakten wissenschaftlichen Theorie auf Erden, die, nicht nur dass sie bestätigt, dass das, was die Religionen feststellten, sich im allgemeinen Sinne mit der Wirklichkeit deckt, zusätzlich noch die von der Religion gelieferten Informationen klärt und erweitert.


I3.5.Wunder und Hoaxe

Das Konzept der Dipolaren Gravitation definiert das „Wunder“ als „Erscheinung, zu deren Auslösung die Möglichkeiten der materiellen Welt nicht ausreichen und daher durch das Wirken der Mechanismen der Gegen-Welt herbeigeführt sind, die mit unmittelbarer Einmischung des universellen Intellekts in Gang gesetzt werden." Das Wunder unterscheidet sich in diesem Konzept also wesentlich von einigen anderen übernatürlichen Erscheinungen, z.B. von der Magie oder Heilungen, deren Wirkensgrundsätze auch die Mechanismen der Gegen-Welt ausnutzen, deren unmittelbare Freisetzung von den Menschen und nicht vom universellen Intellekt verursacht wird (obwohl immer im Wissen und mit Billigung dieses Intellekts). Sie unterscheiden sich auch von den „Hoaxen“, bzw. Fabrikationen der satanischen Parasiten, die ebenso die Mechanismen der Gegen-Welt für ihre Handlungen, besonders, wenn sie sich mit Hilfe irgendwelcher ungewöhnlicher Ereignisse bemühen, daraus konkreten Nutzen zu ziehen, der ihren Interessen dient. Die satanischen Parasiten führen diese „Hoaxe“ mit Hilfe der von ihnen gebauten fortgeschrittenen technischen Geräte.
Leider verpflichten, ähnlich wie das mit allem, was in der materiellen Welt realisiert wird, auch in Bezug zu den Wundern bestimmte Begrenzungen und Erfordernisse. Zählen wir also hier die philosophischen Erfordernisse auf, die sich auf Wunder beziehen.

1. Keine Eindeutigkeit und Fehlen von unumstößlicher Überzeugungskraft der Wunder.
In Übereinstimmung mit dem sog. „Kanon des Wirkens des Universums“, erklärt im Unterkapitel B7.4 (vermutl. Monographie 3) und auch auf der Grundlage des „Kanons der Vieldeutigkeit“, beschrieben im Unterkapitel B7.4 (vermutl. Monographie 3), können Wunder nicht völlig eindeutig und diskussionslos überzeugend sein. Immer müssen sie irgendwelche Elemente enthalten, welche eine breite Interpretation während ihrer manifestierten Erscheinung ermöglichen.
Wenn sie eine beliebige Interpretation vollkommen unmöglich machen würden, dann würden sie die Freiheit zum Besitz eigener Ansichten zunichte machen. Des weiteren würde das Fehlen der Interpretationsfreiheit dazu führen, dass ihre Effekte sich als destruktiv erweisen müssten – sie würden den Menschen die von ihnen besessene Kraft des freien Willens abnehmen – siehe Unterkapitel M7 und B3.3 (vermutl. Monographie 3). Obwohl also die Ausführungsmöglichkeiten des Universum so riesig sind, dass rein theoretisch der universelle Intellekt imstande ist, Wunder in beliebigem Grad von Eindeutigkeit und Überzeugungskraft zu projektieren und durchzuführen, werden aus dem Blickpunkt des Konzepts der Dipolaren Gravitation in Wirklichkeit nur die Wunder realisiert, die ihren Empfängern eine Randbemerkung gestalten für vieldeutige Interpretationen und ihnen den freien Willen im Akzeptieren ihrer Aussage überlassen. (d.h. übereinstimmend mit dem w/w (vermutlich wolna wola = freier Wille – tina) “Kanon der Vieldeutigkeit“ wird jedes Wunder so organisiert, dass die Menschen es auf beliebige Art interpretieren können, abhängig von ihren Weltanschauungen und freiem Willen).

2. Fehlende Favoritisierung.
Damit sie ganz konsistent wäre, wie das im Unterkapitel I3.6 beschrieben wurde, können die Wunder niemand spezifischen favoritisieren. Sie müssen also auch die Forderungen des „Kanons der Konsistenz“ erfüllen, beschrieben im Unterkapitel B7.4 (vermutl. Monographie 3). Wenn sie nämlich irgendeinen Favoritismus aufweisen, dann würden sie inkonsistent werden, also auch gegensätzlich zur Essenz der universellen Gerechtigkeit. Aus diesen Gründen müssen alle wirklichen Wunder geplant und realisiert werden in der Form, dass sie keinerlei spezifische Person, noch Volk noch eine bestimmtes Gebiet der Welt noch eine spezifische Religion favoritisieren. Wenn sie aus irgendwelchen Gründen gezwungen sind, einen Verlauf zu nehmen, der als Favorisierung missinterpretiert werden könnte, dann müssen sie bald an einem Ort, auf eine Art und unter Umständen, die die vorhergehende Missinterpretation stornieren, und daher enthüllen, dass sie alle Menschen und intellektuellen Gruppen gleich behandeln, wiederholt werden.
Schon einige Male habe ich in meinem Leben die Ehre gehabt, Erscheinungen zu beobachten, die unter Berücksichtigung auf ihren Charakter der Definition Wunder unterlagen. Eine der vielleicht spektakulärsten von ihnen hatte ihren Platz noch in der Kindheit, als es im Sommer (gegen Ende Juni – Anfang Juli – das Getreide war damals schon groß), höchstwahrscheinlich im Jahre 1954, kleine lebendige Fischchen (plotkami) „regnete“ von etwa 5 cm Länge. Dieser Regen dauerte etwa eine Stunde an. Beobachtet wurde er in der Nähe meines Elternhauses, das im Dorf Wszewilki bei Milicz (d.h. in grader Linie zur ungefähr 3 km entfernten Kirche der Hl. Anna in Karlow vor Milicz, in früheren Zeiten berühmt durch viele Wunder). Höchstwahrscheinlich war es damals Sonntag am frühen Nachmittag, denn wir waren alle zu Hause (der arbeitende Vater inbegriffen).
Ich erinnere mich, dass wir alle dieses ungewöhnliche Ereignis beobachteten und miteinander diskutierten/kommentierten. Die Dichte der Fische war so, dass sie nach dem Regen voneinander etwa 10 bis 50 Meter entfernt waren. Auf dem Hof, im Garten und dem hausnahen Weg sammelte ich dann ca. 20 von ihnen – Vater befahl mir sie aufzusammeln und dann in unseren Torfteich zu werfen. Die Häufigkeit des Auftauchens der nachfolgenden Fische auf der Erde war eher nicht groß. In dem von mir beobachteten Bereich tauchte ein Fisch immer so aller zwei bis fünf Minuten auf. Eigentlich erweckte ihr Auftauchen bei mir den Eindruck, dass jemand sie in Serie materialisiert, einen nach dem anderen, jeden nächsten Fisch erst dann materialisierend, wenn die Materialisierung des vorherigen Fisches abgeschlossen war, nur dass der genaue Ort, an welchem jeder nächste Fisch materialisiert wurde, wie auf zufällige Art einer Änderung unterlag.
(Ich erinnere mich deutlich an die Beobachtung dieses Ereignisses durch das Fenster und das den Eltern Zeigen mit dem Schrei – schaut nur, dort ist noch einer.) Jetzt , aus der Perspektive der Zeit schauend, erinnerte ihr Erscheinen an die Beobachtung eines Behälters eines schnellen Verarbeitungsautomaten, in dem auf unbemerkbare Weise in bestimmten Abständen das nächste verarbeitete Teil auftaucht. Die Fische ließen sich auch nicht vor dem Fall in der Luft bemerken, obwohl man ihren silbernen Glanz im Flug bemerkt haben müsste. Sie tauchten einfach auf der Erde auf, als ob sie dort materialisiert wurden und nicht vom Himmel fielen.
Ich persönlich glaube übrigens, dass sie auf der Erdoberfläche materialisiert wurden, nur, dass diese Materialisierung aus zwei Gründen während des Regens stattfand, nämlich (1), um dem ganzen Ereignis die erforderliche „Vieldeutigkeit“ zu geben, damit die Menschen in der Lage waren, es entsprechend ihrer eigenen Philosophie zu interpretieren, und (2), um die Chancen des Überlebens der Fische zu erhöhen, so dass einige von ihnen nach der Materialisierung mit dem Wasser zu den nahen Wasserbehältern gespült wurden.
Die These über ihre mögliche Materialisierung gleich auf der Erde unterstützt auch übrigens der Fakt, dass sie nach dem Aussetzen in den Teich noch lange Zeit lebten und keiner von ihnen auf Grund von inneren Schäden/ Verletzungen verstarb. Wenn man so einen Fisch aus der Höhe von einigen Stockwerken werfen würde, dann würde er auf Grund des Aufschlagens auf die harte Erde oder Beton kurz danach in Folge innerer Verletzungen kaputt gehen. Diese Fische zeigten sich nicht nur dort, wohin mein Blick reichte, sondern auch an Orten, die von niemandem beobachtet wurden. Ihre sich zersetzenden Körperchen sah ich nämlich später nach einem großen Zeitabstand im Gras oder im Getreide in größerem Abstand um das Elternhaus herum. Alle Fische waren gleich groß und von derselben Gattung (sie sahen aus wie identische Zwillinge oder Klonprodukte). Einer von ihnen „fiel“ in unseren aufgedeckten Brunnen, aus dem er einige Tage später immer noch lebend in einem Wassereimer geangelt wurde. Nach dem Auftauchen auf der Erde warfen sie sich gewaltig hin und her, um damit ihre Frische und Kraft anzuzeigen. Im Augenblick ihres Auftauchens regnete es ziemlich stark, es gab keinen starken Wind (wie etwa ein Hurrican oder Lufthose), dem man ihr Forttragen zurechnen könnte.
Es ist wert hinzuzufügen, dass die Engländer die Redensart „rains dogs and cats“ besitzen („es regnet Hunde und Katzen“), die wahrscheinlich aus ähnlichem Regen, der lebendige Geschöpfe wirft, entstanden ist. In der entsprechenden Literatur finden sich auch Beschreibungen einer riesigen Anzahl von verschiedensten lebendigen Geschöpfen, deren Fallen mit dem Regen an verschiedenen Orten der Erde bemerkt wurde.
In der zu diesem Thema existierenden Literatur lassen sich verschiedene „natürliche“ Erklärungen der wunderreichen „Regenfälle“ mit lebenden Geschöpfen finden. Übereinstimmend mit diesen Erklärungen, wurden jene Schöpfungen durch kräftige Winde abgefangen, die sie in der Luft über große Entfernungen hinwegtrugen und sie dann zusammen mit dem Regen warfen. Jedoch erinnere ich mich genau an die Umstände seines Eintretens und im Vergleich mit den existierenden Erklärungen, bin ich der Meinung, dass diese Erklärungen aus den Büchern sich nicht mit der Wirklichkeit decken.
Beispielsweise die Fische, die in Wszewilki auftauchten, waren ungewöhnlich lebendig und kräftig, warfen sich und sprangen sofort eine lange Zeit über, als ob sie gerade aus dem Wasser gezogen worden wären. Wenn man indessen die Möglichkeit Ihres Auffangens durch den Wind und das Tragen in der Luft erwägt, hätten sie müde sein müssen und fast tot vor Erschöpfung, gar nicht mal den langen Flug in großer Höhe und den Aufprall auf die harte Erde beachtend, (einige von ihnen fielen auf den Beton oder auf verhärteten Schmutz). Der zeitliche Abstand zwischen dem Fall der ersten und letzten Fische betrug etwa eine Stunde. Es ist also nicht möglich, dass so eine Erscheinung wie der Wind die Fische pausenlos eine Stunde lang aus dem Wasser schleuderte – die Fische würden aus dem Unsicherheitsgebiet flüchten. Wenn alle Fische des weiteren im selben Augenblick herausgeschleudert worden wären, hätten die letzten, die fielen, fast leblos vor Erschöpfung sein müssen – denn der Fisch kann nicht nach einer Stunde Flug in der Luft die Energie und Lebenskraft halten.
Darüber hinaus hatten alle Fische dieselbe Größe, dieselbe Gattung (plotki) und sahen wie ihre identischen Zwillinge aus. Indessen, wenn der Wind eine wirkliche Sandbank gepackt hätte, hätten in ihr kleinere und größere Fische sein müssen und auch verschiedener Gattungen.
Ich erinnere mich, dass als ich in der Aufregung die Aufmerksamkeit meiner Eltern auf das ungewöhnliche Ereignis lenkte, sie es annahmen, als sei das etwas völlig normales und meinten, dass sie das schon vorher mal gesehen hätten. Ihrer Meinung nach waren sie ein Teil von in gewissen Zeitabständen wiederholten Handlungen Gottes oder der Natur, um die neu aufgestellten Wasserbehälter mit Fischen zu füllen.
Tatsächlich übrigens so um die zehn Jahre später wurden erneut identische Fische im selben Bereich höchstwahrscheinlich materialisiert. Sicher habe ich diesen Fakt ihres Auftauchens nicht selbst beobachtet, aber ich habe seine Konsequenzen bemerkt. Eines Tages, als ich bereits in den letzten Jahren meines Liceums war, bemerkte ich einen sich zersetzenden kleinen Fischkörper an einem Ort, an dem er in Übereinstimmung mit der Logik nicht zu sein hätte. Weil dieses Körperchen mich an das identische sich in Folge des vorher besprochenen „Regens“ aus der Kindheit zersetzende Körperchen erinnerte, sucht ich mit Interesse weitere. Das Suchen brachte Resultate und ich fand damals einige kleine Fische mit annähernd gleichem Zerfallsgrad, die zu zufällig in ein einsehbares Gebiet um das Haus meiner Eltern herum geworfen wurden, als dass sie sich mit menschlichem Vandalismus erklären ließen.
Ich bemerkte sie sogar in einer Entfernung bis zu 2 Kilometern vom Haus. Alles wies darauf hin, dass sie ebenfalls aus einem ähnlichen wie in der Kindheit beobachteten „Regen“ stammten.

Zu den Beispielen heutiger wahrscheinlich am weitesten bekannten Wunder sollte man auch das ziemlich große aus dem Jahr 1995 zählen, die aus der Statuette Madonnas rinnenden Tränen. Sie erfüllen auch die philosophische Forderung nach dem Kanon der Vieldeutigkeit und dem Fehlen der Favoritisierung. Sie sind jedoch auch ziemlich übernatürlich, um viele gläubige Menschen zu inspirieren.
Der wahrscheinlich bekannteste Fall solcher Tränen ist die Madonna von Civitavecchia, Italien – siehe "New Straits Times" (31 Jalan Riong, 59100 Kuala Lumpur, Malaysia), Freitag, 3, März 1995, Seite 20 und Mittwoch, 12. Juli 1995. Zu einer ähnlichen Kategorie von Wundern gehört auch die von der Statuette des hinduistischen Lord Ganesh getrunkene Milch, die – im Hinblick auf den Besitz des Rüssels auch „Elefantengott“ genannt wird (siehe "The Sun" (Fikiran Abadi Sdn Bhd, Lot 8, Lorong 51A/227B, Section 51A, 46100 Petaling Jaya, Malaysia), Samstag, 23. September 1995, Seite 8 i 44). Die Randnotiz der Vieldeutigkeit, die ihm untergeordnet wurde, ist ausreichend breit, damit die Personen, die ihre Realität nicht akzeptieren wollen, imstande wären, für sich ungezählte „wissenschaftliche Erklärungen“ zu formulieren.
Natürlich sind solche gewöhnliche Erklärungen sehr naiv auch für Personen, die imstande sind, die Wahrheit zum Thema solcher Wunder zu akzeptieren, und diese Erklärungen schaffen eine ausreichende Menge an Zweifeln an ihrer Richtigkeit, um sicher zu sein, dass faktisch dort tatsächlich Wunder ihren Platz hatten.
Die populärste dieser „wissenschaftlichen Erklärungen“ basiert auf der Fähigkeit von porösen Materialien zur Absorption von Flüssigkeiten. Ohne Rücksicht darauf jedoch, wie logisch sie klingen können, gewöhnlich passen sie nicht zu allen Fakten, die mit dem wahren Wunder zusammenhängen. Beispielsweise im Falle der Madonna klären sie nicht den chemischen Bestandteil ihrer Tränen, der mit den menschlichen Tränen gewöhnlich identisch ist, ab, noch den Fakt ihres Rinnens durch die nichtporöse Statuette (z.b. aus Porzellan).
Dagegen im Falle der Statuette von Lord Ganesh erklären sie nicht die Töne des „Schlürfens“, das oft sein Trinken der Milch begleitet, sie erklären auch nicht, warum nur Milch getrunken wird – nicht dagegen alle Flüssigkeiten (in der hinduistischen Religion ist nur Milch eine „heilige“ Flüssigkeit und die sie gebenden Kühe „heilige“ Geschöpfe) und warum die Milch nicht von jeder Person angenommen wird, sondern nur von ergebenen Bekennern. Natürlich bedeuten fehlende Eilfertigkeit, Objektivität und Mäßigung in der Akzeptanz verschiedener „wissenschaftlicher“ Erklärungen für Wunder keinesfalls die Negierung des Bedarfs der Untersuchung jedes Falles ihres Auftretens. Gerade in unserer Gesellschaft und auch unter den satanischen Parasiten finden sich immer solche, die aus verschiedenen Gründen bereit sein werden, Wunder zu vollführen, sobald ihnen niemand auf die Hände schauen wird.
Natürlich treten solche ungewöhnlichen Erscheinungen, die auch die Definition Wunder erfüllen, nicht nur in Verbindung mit Gott oder posazkami der Götter auf, sondern auch in Verbindung mit gewöhnlichen Personen. Die größte Anzahl zeigt sich im Falle des tragischen Todes jemandes Unschuldigen. Beispielsweise hörte ich einmal eine authentische Erzählung über einen Engländer, der ungerecht bestraft und aufgehängt wurde und daraufhin niemals auf seinem Grab Gras wuchs. Des weiteren war in Neuseeland eine der touristischen Attraktionen auf dem Friedhof an der Barbadoes Street w Christchurch ein Grabstein einer Margaret Burke, 22jährige Magd, die am 9. Januar 1871 ermordet wurde. Auf diesem Stein tauchte eine Spur einer Hand auf, aus der Blut floss. Nach Austausch des Steins zeigte sich die blutige Spur erneut. Leider fiel der Stein 1951 dem Vandalismus zum Opfer und verschwand (sicherlich aus den im Unterkapitel V5.1 der Monographie <1/3> beschriebenen Gründen) zusammen mit dem Grab, auf dem er aufgestellt war.
Bis heute überdauerte lediglich sein Farbfoto. Zu seinem Thema wurde sogar der Dokumentarfilm „Epitah“ im Programm 1TVNZ ausgestrahlt – am Mittwoch, 7. April 1999, 20:35 Uhr. Beschrieben wurde er auch kurz in dem Artikel „‘Bloodied‘ headstone no mystery“ (d.h. „Der blutende Grabstein‘ hörte auf ein Geheimnis zu sein“), publiziert auf der Seite 21 der Wochenzeitschrift "TV Guide, April 3 to 9", Ausgabe vom 26. März 1999 (Independent News Auckland Ltd., 155 New Road, Auckland, N.Z., Ph: (09) 302-1300). Leider wurde sowohl in jenem Film als auch im Artikel das blutige Zeichen der Hand als unsauberes Leck in der Oberfläche des Marmors, aus dem dieser Stein gefertigt wurde, „wissenschaftlich erklärt“
(Jene „wissenschaftliche Erklärung“ war tatsächlich nur jemandes wilde Spekulation, denn sie wurde nicht begleitet von irgendwelchen Analysen jener Unsauberkeit, ob die Blutbestandteile faktisch NICHT denen menschlichen Blutes entsprechen und auch nicht das Marmor untersucht, ob es tatsächlich so eine Unsauberkeit enthält.) Die Personen, die dieses „Unsauberkeits-Leck“ postulierten, konnten jedoch nicht erklären, warum nur ein Grabstein diese Spur besaß, und auch, warum die Spur hauptsächlich nach dem Wechsel des Steins aufs neue auftauchte.
Leider, wie das immer mit allem ist, was ein Wirkungspotential für die ganze Zivilisation in sich trägt, so kommt mit den Wundern auch die Versuchung sie zu fabrizieren (hoaxieren). Besonders gefährlich für unsere Zivilisation sind die Wunderhoaxe, die von den „satanischen Parasiten“, beschrieben in den Unterkapiteln F1 und F2, präpariert werden.
Diese Parasiten haben ihre eigenen Interessen auf der Erde und sie ziehen sich vor keinem Schachzug zurück, der ihren Interessen dient. Darüber hinaus besitzen sie technische Geräte zu ihrer Disposition, die – wenn sie von ihnen auf entsprechende Weise genutzt werden, ohne Schwierigkeit die Kleinen ins Staunen versetzen können und den Zuschauern den Eindruck vermitteln, dass sie ein Wunder beobachtet haben. Um ihre Ziele zu erreichen, scheuen sich die satanischen Parasiten nicht vor dem Präparieren von Wundern, weil sie selbst durchtriebene Atheisten sind (siehe Unterkapitel B5 (vermutlich Monographie Nr. 3)).
Glücklicherweise können die von den satanischen Parasiten hoaxierten Wunder von den echten unterschieden werden, weil sich erstens ihre Ausführung bei Anwesenheit eines UFO-Vehicels abspielen muss, wie es bei einigen Gelegenheiten von Beobachtern wahrgenommen werden kann, und zweitens, weil sie NICHT die am Anfang dieses Unterkapitels beschriebenen philosophischen Forderungen erfüllen.
Beispielsweise favoritisieren die von den satanischen Parasiten präparierten Wunderhoaxe fast immer irgendeine individuelle Person (oder eine kleine Gruppe von Personen), die leicht zu manipulieren ist und welche daher später von den satanischen Parasiten ausgenutzt werden kann, um mit ihrer Hilfe ihre verdeckten Ziele zu erreichen. Die hoaxierten Wunder der satanischen Parasiten erfüllen gewöhnlich auch nicht die philosophische Forderung des „Kanons der Vieldeutigkeit“ und daher ist in fast allen Fällen ihr „übernatürlicher“ Charakter sehr augenscheinlich, ist sowohl von Zeugen bestätigt als auch von Beweismaterial, manches Mal kann es sogar in einem Film festgehalten sein.
Ein besonders aussagekräftiges Beispiel für ein „Wunder“, das in sich die Gegenwart aller in den Hoaxen der satanischen Parasiten gegenwärtigen Eigenschaften aufweist, war das sechsmalige Erscheinen einer Frau, die für die Mutter Gottes gehalten wird, im Dörfchen Fatima, 129 Kilometer von Lissabon, Portugal, entfernt. Dieses Erscheinen fand immer an einem 13. jedes Monats statt. Des weiteren, wie sich aus den im Unterkapitel V2.4. der Monographie <1/3> beschriebenen Untersuchungsergebnissen bezüglich der satanischen Parasiten ergibt, suchen diese Parasiten zielgerichtet für ihre satanischen Taten entweder den 13. eines beliebigen Monats oder aber auch den 1. April aus. Wenn sie an solchen Tagen irgendwelche Veränderungen unserer Geschichte einführen, können sie später die Ergebnisse dieser ihrer Manipulationen von den Veränderungen unterscheiden, die auf natürlich Weise entstanden sind.
Das Erscheinen in Fatima wurde über sechs aufeinanderfolgende Monate durchgeführt, beginnend ab dem 13. Mai 1917. Sie ließen sich unter anderem daran erkennen, dass die Frau, die sich in ihr enthüllte, zum kommunistischen Russland feindlich eingestellt war (so eine Feindschaft, die sich den Ideen der Göttlichkeit entgegenstellt, könnte durch die totaliztischen Elemente, die in der Ideologie des Kommunismus enthalten sind, begründet werden, die den satanischen Parasiten überhaupt nicht genehm waren). Die Ereignisse, die in Fatima stattfanden, sind auf den Seiten 110 bis 111 des Buches <1I3.5> von Stephen Skinner, "Millennium Prophecies", Carlton Books Limited, 1994, ISBN 1-85868-034-4, 160 Seiten, HC, beschrieben.
Die beweiskräftigste Erscheinung, die bestätigt, dass sie von den satanischen Parasiten gefälscht wurden, war eine silberne Scheibe (UFO-Vehicel), die sich während der Erscheinung der Frau am 13. Oktober 1917 in den Wolken versteckte, bevor sie von den Menschen wahrgenommen wurde.
Durch die Intervention des universellen Intellekts wurde das Vehicel für einen kurzen Moment für den Blick der Menschen sichtbar. Diese Scheibe war für die siebzigtausend Zuschauer sichtbar, als eine Wolke, in der sie sich verbarg, sich zufällig öffnete. Trotz der Bemühungen seiner Mannschaft, das Schiff vor dem Blick des Volkes zu verbergen, wurde seine Existenz doch enthüllt.
Natürlich sind die Ereignisse von Fatima nicht die einzigsten, die die Bedingungen gefälschter „Wunder“ erfüllen. Beispiele anderer solcher Ereignisse umfassen alle Fälle von Stygmen (Wundmale). Das Stygma ist ein hervorragendes Beispiel für Ereignisse, die leicht von unsichtbaren satanischen Parasiten herbeigeführt werden können, die reich an Favoritisierung sind, die individuelle Menschen betreffen – deren Handlungen sich danach leicht telepathisch manipulieren lassen und die deshalb später durch jene Parasiten für das Erreichen ihrer eigenen Vorteile ausgenutzt werden kann.
Natürlich wissen die Menschen, die durch Wundmale verletzt wurden, überhaupt nicht, dass sie lediglich ein Werkzeug in den Händen der satanischen Parasiten sind und deshalb glauben sie, dass sich durch sie der Wille Gottes manifestiere. Eine andere Erscheinung, die auch die Bedingungen eines gefälschten „Wunders“ erfüllen, ist das das heilige „vibudhi“ imitierende weiße Pulver, das auf den Porträts von Sai Baba wächst. Auch dies befördert die Favoritisierung und ermöglicht den satanischen Parasiten das Erreichen verdeckter Ziele (nicht den Fakt beachtend, dass jenes weiße Pulver sich von dem wahren „vibudhi“ unterscheidet).

I3.6. Konsistenz des universellen Intellektes und Herkunft der Moralgesetze

Die Existenz der moralischen Polarität (d.h. die Existenz moralischer und unmoralischer Handlungen), wie auch die Existenz der Moralgesetze, die sich auf jene Polarität beziehen, bringen zahlreiche Konsequenzen. Eine von jenen Konsequenzen, die wahrscheinlich am meisten von allen Fakten bemerkbar ist, die sich auf die Moralgesetze beziehen, ist der Fakt, dass die Menschen, die ausreichend totaliztisch sind, um in ihren Handlungen die Moralgesetze zu erfüllen, immer in „konsistenter“ Art auftreten.
Der Begriff „Konsistenz“ kommt vom englischen Wort „consistency“, das Dichte, Zusammenhalt, Wertigkeit, Dauerhaftigkeit, Beständigkeit, Konsequenz, Gleichartigkeit bedeutet. In Bezug auf jemandes moralischen Stand kann man ihn als „Handeln entsprechend der einfachen Sammlung universeller moralischer Grundsätze“ definieren. Wenn man diesen Begriff analysiert, beginnt es augenscheinlich zu sein, dass er eine abstrakte Essenz der moralischen Gesetze, Moral u.ä ist. Menschen, die hoch moralisch sind, sind gleichzeitig hoch konsistent in ihrem ganzen Verhalten.
Wenn man theoretisch die Sammlung der Personen abwägt, die ein unterschiedliches Moralniveau haben, so müssen sie das ganze Spektrum der Verhaltensweisen, beginnend von völlig inkonsistent bis absolut konsistent bilden. Ganz auf dem Grund dieses Spektrums werden die Parasiten sein, die einen sehr niedrigen moralischen Einfluss auf ihr Verhalten aufweisen. Daher wird ihr Verhalten in identischen Situationen eine Zerstreutheit aufzeigen (hohe Veränderlichkeit). Es wird von augenblicklichen Kapricen, Launen, Gefühlen, Gelüsten, vorhersehbaren Vorteilen, Bedürfnissen u.ä. abhängen. Deshalb eben sind aus diesem Grund Unmoral und Konsistenz einander gegensätzlich. Nicht konsistent sein lässt kein moralisch sein zu, und vice versa – immer moralisch zu sein lässt nicht zu, unmoralisch zu sein (zur Bestätigung erwäge hier den bekannten Witz „‘Schlag mich, bat der Masochist, 'nein‘ sagte der Sadist“). Deshalb muss in dem Maße, wie die moralischen Grundsätze beginnen, auf wachsende Weise das Leben der entsprechenden Personen zu regieren, auch ihr Verhalten beginnen, eine immer größere Konsistenz anzunehmen.
Diese Personen werden sich in moralisch ähnlichen Situationen immer in ähnlicher Form verhalten, unabhängig davon, wie ihre persönlichen Gefühle sind (z.B. ob sie jemanden lieben oder nicht), und auch wie ihre Laune, ihre Wünsche und Interessen sind u.ä. Die wichtigste charakterisierende Eigenschaft also der Personen, die entsprechend den Moralgesetzen auftreten, wird sein, dass sie immer auf konsistente Weise handeln werden (d.h. konsistent moralisch). Das bedeutet, dass eine wesentliche Eigenschaft der Konsistenz die Proportionalität zu jemandes Moral ist. Daher kann die Konsistenz auch genutzt werden zur Messung des Standes von jemandes Philosophie. Zum Beispiel, völlige Totalizten werden immer eine Konsistenz nahe ?=1 (oder 100 %) aufweisen, während die vollkommenen Parasiten eine Konsistenz nahe ?=0 (oder 0%) aufweisen werden.
An dieser Stelle ist es auch wert zu überlegen, zu welchem Ergebnis wir kommen, wenn wir obiges Spektrum einer Extrapolation unterziehen auf das Wesen, das moralisch einwandfrei wie der universelle Intellekt ist. Weil dieser Intellekt an der Spitze jenes Spektrums stehen wird, muss sein Auftreten also absolut konsistent sein (d.h. wird er eine Konsistenz nahe ?=1 oder 100 % aufweisen). So ein vollkommener Intellekt wird in moralisch identischen Situationen immer seine identischen Handlungen realisieren. Er wird immer dieselben, wiederholbaren Grundsätze erfüllen. Die Grundsätze werden in moralischem Bezug so angenommen, dass schon nichts vollkommeneres als sie existieren kann. Deshalb werden sie die Essenz des moralischen Auftretens widerspiegeln, so wie sie die „Moralgesetze“ repräsentieren müssen. Das Gesagte enthüllt also noch eine alternative Definition der Moralgesetze. Die Definition bestätigt, dass die „Moralgesetze Grundsätze des Auftretens eines absolut vollkommenen und absolut allmächtigen Wesens“ sind.
Die vorliegende Definition hat eine riesige Überlegenheit über die im Unterkapitel I4.1 gegebene Definition. Der Grund für ihre Überlegenheit ist, dass sie mit der Anwendung der rein theoretischen Analyse den Schluss ermöglicht, was diejenigen der Moralgesetze feststellen, deren Inhalt bisher noch nicht von uns erkannt worden ist. Dank dessen ermöglicht die Definition den Totalizten, die die Moralgrundsätze in ihr Verhalten einfließen lassen, die unaufhörliche Erhöhung ihrer Konsistenz ohne darauf warten zu müssen, bis alle erforderlichen Moralgesetze durch jemanden entdeckt worden sind. Darüber hinaus liefert uns das Wissen über die Existenz dieser Definition noch ein Theorem (und Beweis), das tatsächlich die Existenz sowohl des universellen Intellekts als auch der Moralgesetze bestätigt (das Theorem stellt fest, dass „der universelle Intellekt existieren muss, weil die Moralgesetze existieren und in der Praxis wirken, wohingegen die Moralgesetze existieren und verpflichten müssen, weil der universelle Intellekt existiert“ – siehe Unterkapitel I3.3.1).
Der Bedarf des Konsistent-Seins ist in uns auf immer eingebaut. Wir besitzen in uns etwas, was man „Gegen-Organ der Konsistenz“ nennen kann – höchstwahrscheinlich ist es eines der Teile des Gegen-Organs Gewissen, beschrieben in den Unterkapiteln I4.1.2 und I5.3. Sogar kleine Kinder können konsistente Personen von wechselhaften Personen hervorragend unterscheiden (und schätzen oder missbilligen). Wir treffen und erblicken sie also überall und bei allen, obwohl uns das nicht immer bewusst ist. Alle Formen unseres moralischen Verhaltens äußern sich in der Form des Vergrößerungsgrades unserer Konsistenz.
Trotz dem, dass wir in einer Zivilisation leben, die von Parasiten dominiert wird, werden schon gegenwärtig Personen mit einer bedeutend höheren Ehre bedacht, die in ihrem moralischen Handeln konsistent sind, als Personen, die sich wechselhaft benehmen und ihre Meinungen wechseln „wie das Hemd“. Das ist deshalb so, weil die Menschen intuitiv spüren, dass die Konsistenz die Essenz der Moral, des Intellekts, der Intelligenz, der Möglichkeiten der Verlässlichkeit, des Vertrauens u.ä. ausdrückt.
Die Konsistenz der betreffenden Person kann gemessen werden. Es gibt nämlich eine Möglichkeit der Erarbeitung von Tests, die zahlenmäßig ausdrücken, wie die Konsistenz der gegebenen Person in ihrem Verhalten und ihren Ansichten ist. Ein solcher Test kann so projektiert werden, dass ihn diejenigen Personen nicht abliefern können, die kein eindeutiges und gut definiertes System von Verhalten und moralischen Werten haben. Vom moralischen Punkt her gesehen wäre der Test auf Konsistenz wahrscheinlich deutlich besserer Ausdruck jemandes moralischer Vollkommenheit und Intelligenz, als dies gegenwärtig der IQ-Test ist. Des weiteren, wenn man jemandes Moral und Intelligenz kennt, lässt sich bedeutend genauer sehen, wer schon jetzt (oder in Zukunft) ein Opfer der moralischen Krankheit, wie sie im Kapitel D Parasitentum genannt wird, ist, wie weit jenes Parasitentum bereits in der betreffenden Person fortgeschritten ist u.ä. Das würde gestatten, die Menschen für bestimmte Funktionen genauer auswählen zu können als wir dies gegenwärtig auf der Grundlage der Ausbildung, Erfahrung oder des Verlaufs der Berufskarriere tun.
(Beispielsweise, bevor wir uns entscheiden, einen bestimmten Politiker zu wählen, möchten wir gewiss das Niveau seiner Konsistenz kennenlernen, und daher auch der Moral, des weiteren, vor der Auswahl einer Bank möchten wir das Niveau der Konsistenz und Moral seiner Direktion kennenlernen.) Daher kann man auch vorhersehen, dass in dem Maße, wie die moralische Vollkommenheit unserer Gesellschaft wachsen wird, der Test über die moralische Konsistenz eine wachsende Bedeutung erlangen wird.
Ein zahlenmäßiger Wert der Konsistenz kann ausgedrückt werden mit Hilfe des „Faktors der Konsistenz“ (?), der einen Wert annehmen kann zwischen ?=0 bis ?=1 (d.h. wenn er in Prozent ausgedrückt ist, dann nähme er einen Wert ein zwischen 0% und 100%). Dieser Faktor repräsentiert den Gegensatz des „Faktors der Verlogenheit“ (?), der schon im Unterkapitel B7.2 (vermutlich aus der Monographie 3) eingeführt und beschrieben wurde. Die gemeinsame Abhängigkeit zwischen diesen beiden Faktoren würde sich mit der Gleichung
?= etwas (?/2) (1I3.6) beschreiben lassen.
Für diese Gründe, wenn jemand imstande ist, den Wert eines von jenen beiden Faktoren zu bestimmen, ist er auch imstande, den anderen zu bestimmen. Das ist eine riesig nützliche Fähigkeit, wenn jemand jemandes Verhalten und Philosophie in Zahlen ausgedrückt benötigt. weiter I4